Rezension: Hero

Titel: Hero - ein Mann zum Verlieben

Autor: Samantha Young

Verlag: Ullstein

Meine Bewertung: 3,5 von 5

 

 

 

 

 

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Klappentext:

 Für Alexa Holland war ihr Vater ein Held. Bis zu dem Tag, als sie hinter sein bitteres Geheimnis kam. Seitdem glaubt sie nicht mehr an Helden. Doch dann trifft sie den Mann, dessen Familie er zerstört hat. Caine Carraway ist gutaussehend, erfolgreich und will von Alexas Entschuldigungen nichts wissen. Nur aus Pflichtgefühl lässt er sich überreden, sie als seine Assistentin einzustellen. Er macht ihr den Job zur Hölle und hofft, dass sie schnell wieder kündigt. Doch da hat er sich geirrt, denn Alexa ist nicht nur smart und witzig, sie lässt sich auch nicht von ihm einschüchtern. Caine ist tief beeindruckt und will nur noch eins: in Alexas Nähe sein. Auch wenn er tief in seinem Herzen weiß, dass er niemals der Mann sein kann, nach dem Alexa sucht. Denn auch er hat ein Geheimnis ...

 

Meine Meinung:

....Man kann sich ja denken, was zwischen dem knallharten Boss und seiner neuen Sekretärin laufen wird.

Aber dass Alexa sich schon bei der ersten Begegnung so zu Caine und seinem attraktiven Äußeren hingezogen fühlt, fand ich etwas übertrieben.

Allgemein war ich sehr skeptisch, da diese Story mit dem dominanten Geschäftsmann und seiner Sekretärin ja schon ziemlich ausgelutscht ist.

Aber nach der ersten Begegnung wird es besser.

Denn Alexa ist ein supertoller weiblicher Charakter. 

Sie verliert nicht gleich ihr ganzes Selbstbewusstsein, nur weil der Typ sich mal falsch ausdrückt. Wenn es ein Problem gibt, dann rennt sie nicht gleich raus und verbringt die nächsten zehn Seiten mit Grübeleien und einem Bad in Selbstmitleid, sondern denkt kurz nach und schafft das Problem dann mit einem Gespräch aus der Welt.

Alexas Verhalten hat mir großartig gefallen, weil es viel zu oft bescheuerte Missverständnisse gibt, wenn die Menschen nicht reden. Aber Alexa redet mit Caine, wenn ihr was nicht passt. 

Hero ist endlich mal eine Lovestory ohne diese unnötigen Missverständnisse und mit einer starken Protagonistin (die dem Kerl aber leider etwas zu schnell verfällt).

Gegen Ende hin wurden ab und zu Anspielungen gemacht, die anscheinend zum Titel passen sollten und mich etwas gestört haben, weil es so gewollt wirkte.

Ich war sehr auf Caines großes Geheimnis gespannt, da es ja im Klappentext extra erwähnt wurde - aber als er es dann verraten hat, musste ich fast schon lachen, so bescheuert unwichtig fand ich es. 

Aber ansonsten wirkte alles nachvollziehbar und es gab keine künstliche Dramatik oder andere Kritikpunkte, die mir aufgefallen wären.

 

Fazit:

Ein schönes Buch für zwischendurch, mit liebenswerten Charakteren und toller Schreibweise.  Ich freue mich schon darauf, es irgendwann nochmal zu lesen.

Allerdings ind die Edinburgh-Lovestories von Samantha Young etwas mitreißender und einfach "mehr" als Hero, deswegen nur 3,5 von 5 Punkten. 

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