Liebe ist was für Idioten wie mich

Titel: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

Autor: Sabine Schoder

Verlag: Fischer

Meine Bewertung: 3,5 von 5

Klappentext:

Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht
Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Ihre Mutter: tot. Ihr Vater: ständig besoffen. Ihr Herz: gebrochen.Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.
Wirklich. Kein großes Ding. So was passiert. Aber ausgerechnet ihr?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.
Oder vielleicht doch?

 

Meine Meinung:

Ich gebe zu, dass ich dieses Buch vor allem wegen des Covers gekauft habe. Der Klappentext hat mich nämlich nicht so ganz angesprochen, denn wer will schon etwas über eine naive Jugendliche lesen? Aber ich hatte die Hoffnung, dass der Klappentext nur extra für Jugendliche so hergerichtet worden war und dass vielleicht doch ein schönes Buch darin steckt.

Und ja, es war wirklich ganz in Ordnung. Ich habe mich Abends damit is Bett gelegt und war Nachts schon fertig mit Lesen ... habe mir aber im Nachhinein gewünscht, länger davon gefesselt worden zu sein.

Die ersten fünfzig, siebzig Seiten waren echt voll okay. Die Charaktere haben mir gefallen und die Erzählweise auch. Aber dann kam irgendwie nichts mehr. Ich habe keine Steigerung bemerkt, sondern habe nur darauf gewartet, dass die Geschichte aufhört so zu plätschern. Ab und zu ging mir Viki etwas auf die Nerven, dann hat Jay plötzlich einen Hund gekauft und ich dachte mir nur so: Och nööö, bin ich jetzt in nem Teeniefilm gelandet?

Selbst die wirklich krasse Wendung der Geschichte hat mich kaum umgehauen und als Viki Liebeskummer hatte, konnte ich überhaupt nicht mitleiden, sondern dachte nur: "wann hört sie damit auf, wann geht es weiter...?"

Die Charaktere haben sich am Anfang so schön kennengelernt und sind sich näher gekommen, alles war etwas verzwickt und Viki hat ja generell die familiären Probleme... aber dann kam nichts mehr dazu, kein wirklich schlimmer Höhepunkt, sondern nur einige Punkte ab und zu.

Es war nicht schlecht, aber auch nicht so unglaublich gut, dass ich es noch einmal lesen würde.

Der wichtigste Grund, warum ich dieses Buch in Erinnerung habe, ist das Ende. Das war sooo fies, dass ich echt kurz geheult habe. Und das fand ich dann echt richtig klasse gemacht.

Die Geschichte an sich fand ich sehr gut, aber die Erzählweise hat mich leider nicht mitgerissen und das fühlen lassen, was ich gerne gehabt hätte, deswegen nur 3,5 von 5 Punkten.

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