Rezension: Der Nachtzirkus

Titel: Der Nachtzirkus

Autor:  Erin Morgenstern

Verlag: Ullstein

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

 

 

 

 

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Klappentext:

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

Meine Meinung:

Ich weiß leider nicht genau, wie ich das gesamte Buch zusammenfassen kann.

Der Klappentext gibt den Inhalt wunderbar wieder, erzeugt aber gleichzeitig eine Spannung, die man in diesem Buch vergeblich sucht.

Für viele kann dieses Buch unglaublich langweilig und blöd sein, aber ich fand es ganz interessant.

Man begegnet einer Handvoll Charaktere und reist mit denen und dem Zirkus dann über viele Jahre hinweg von Ort zu Ort, kleine Zeitsprünge und viel unerklärliche Magie inklusive.

Ich wäre gerne noch vieeeeeel tiefer in diese Welt des Zirkus eingetaucht, aber leider gab es durch den Erzählstil immer etwas respektvolle Distanz.

Auch den Charakteren ist man nicht wirklich sehr nah gekommen.

Die letzten zwanzig Seiten fand ich wirklich wundervoll und ich liebe es, wenn ein Buch auf diese Art endet. Alle Bücher sollten so ein Ende haben, denn dank diesem Ende hat mich das Buch dann doch noch überzeugt.

Wenn man keine Angst vor spannungslosen aber dennoch magischen Geschichten hat, dann kann man gerne mal im Nachtzirkus vorbeischauen!