Rezension: Falling Kingdoms

Titel: Falling Kingdoms - flammendes Erwachen

Autor: Morgan Rhodes

Verlag: Goldmann

Meine Bewertung: 2 von 5 Punkte

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:

Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert.


Meine Meinung:

Ich konnte ja schon den Hype um Truthwitch/Schwestern der Wahrheit nicht nachvollziehen... aber diese Enttäuschung hätte ich jetzt auch nicht erwartet.

Kein bisschen wie GoT - oder genauer: Diese Bücher haben nichts mit den Werken von G.R.R. Martin gemeinsam, obwohl der Klappentext es so anpreist. Allerdings ähnelt die Karte der von Westeros und das Buch könnte, so wie es nun mal ist, auch von einer Fernsehserie abgeschrieben worden sein.

Es ist flach. Es gibt zu viele Namen, die Handlung läuft einfach so ab.

Komische Magien werden erwähnt, spielen aber keine große Rolle... Blutmagie, Erdmagie, Windmagie... aber auch Feuer&Erde, Wasser&Luft als  Essenzen. Wird nicht weiter erklärt. Erster Minuspunkt. 

Es gibt Wächter. Das sind... irgendwelche wichtigen ... Wesen...die wieso und warum was auch immer machen. Jap. Zweiter Minuspunkt.

Die Kapitel sind ziemlich kurz und unglaublich schlecht aufgebaut. Zum einen stirbt ständig jemand (den man eh sofort wieder vergisst), zum anderen werden alle Themen immer Kapitelweise abgefrühstückt, was keinen Zusammenhang erzielt und einfach nervig ist. Dazu dann noch diese unglaublich gute Dramaturgie: oh nein, Charakter in Gefahr, Charakter in auswegsloser Siruation, was passiert jetzt wohl aaaah.. ... ..omg da ist ja die Lösung na hallo, wie schön dich zu sehen.

*schrei* *facepalm* (=Dritter Minuspunkt)

Kombiniert mit den vor inhalt strotzdenden Kapiteln, liest sich dieses Buch ungefähr so:

Zehn Seiten - wieder einer Tot. Fünf Seiten - jemand wird gesucht, gefunden, gerettet. Zwei Seiten - Burgfräulein Nummer 1 hat Stroh im Kopf. Drei Seiten -ach jetzt geht es kurz um die Wächter wie... schon vorbei. Drei Seiten - oh nein, Burgfräulein Nr. 2 hat auch Stroh im Kopf! Fünf Seiten - sind wirklich alle Könige solche Lachnummern?!
Nein, wirklich kein Buch für mich!