Rezension: Nothing more, Nothing less

Titel: Nothing more

Autor: Anna Todd

Verlag: Heyne

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. 

Klappentext:

New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen. Sein winziges Apartment in Brooklyn teilt er sich mit seiner besten Freundin Tessa. Sie kennt sich mit Liebeskummer aus.
Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, aber der Weg dahin ist vermutlich ... ziemlich crazy.

 

Meine Meinung:

"Ich tue mir leid. Na ja, eigentlich nicht, aber statt mir einfach neue Freunde zu suchen, jammere ich über mein langweiliges Leben." - Landon  ...*puuh*

Das Positive zuerst: Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass den Alltag und die Gedanken des Protagonisten so ausführlich beschreibt. Noch nie ist mir ein Buch begegnet, in dem der Leser so viele Informationen zum Leben des Protas und zum Leben aller Nebencharaktere erhält.

Jetzt zum Negativen:

Ich habe mich so durchgequält!

Nicht nur langweilig, sondern auch bescheuert.

Landon hat ein durchschnittliches Leben. Daran ist nichts verkehrt. Dass man ein Buch über so einen netten Charakter mit seinem normalen Lebe schreibt, ist allerdings schon ein wenig unnötig.

Landon hat keine Probleme, Landon hat einen normalen Alltag, Landon hat wenig Freunde, Landon badet häufig in Selbstmitleid wegen seiner Ex, Landon erlebt in diesem Buch nichts Großartiges.

Landon muss sich jetzt zwischen zwei tollen Frauen "entscheiden" und stellt sich dabei so dämlich an, wie sein Name klingt.

Er erzählt zwar viel über sich und darüber, was er machen will/würde/könnte... aber wie bei ihm die Gefühle entstehen erfährt der Leser nicht. Das eine Mädchen ist extrem eifersüchtig ohne ein Recht dazu zu haben ... das andere ist nett, aber bei ihr gibt es von Anfang an diese extrem übertriebene sexuelle Spannung, die ich einfach Null nachvollziehen kann.

Dazu kommen dann noch witzig/bescheuerte Situationen und Sex.

Keiner will wissen, woran dieser Typ denkt, wenn er sich selbst befriedigt. Wirklich nicht!

Natürlich ist Anna Todd auch eine dieser Autorinnen, die zwar nicht gerade vor Eloquenz strotzen, allerdings ständig gezwungene Harry-Potter-Anspielungen in ihr Werk einbauen müssen. Fand ich bei der Armentrout schon blöd, aber hier war es noch nerviger.

Ich hoffe, Teil zwei wird besser. Die gesamte After-Reihe mute ich mir aber besser nicht zu!

 

Fazit:  Am Ende nicht ganz so schlimm wie nach der ersten (grottenschlechten) Hälfte befürchtet. 

Mal eine Abwechslung zu dem übertriebenen Drama in anderen Geschichten, aber definitiv  kein must read.


Titel: Nothing less

Autor: Anna Todd

Verlag: Heyne

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:

Landons Leben in New York ist ein ziemliches Abenteuer, und er ist hin- und hergerissen zwischen zwei Frauen. Mit einer verbinden ihn eine lange Geschichte und viele besondere Erfahrungen. Die andere zieht ihn magisch an und fasziniert ihn auf eine Art und Weise, die ihn irritiert. Doch für wen soll er sich entscheiden? Ist es seine Geschichte, die zählt, oder sein Instinkt?

 

Meine Meinung:

"Ich könnte tausend Jahre leben und würde dich immer noch nicht verdienen" - Nora zu Landon. ...*Augenroll*

Das Buch geht genau dort weiter, wo die Geschichte im ersten Band geendet hat. Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach einen Band daraus hätte machen können.

Hardin kommt bei Laondon zu Besuch und den Kerl finde ich ja mal echt schräg. Kein Typ, den ich kennen lernen wollen würde ... die gesamte After-Reihe werde ich also sicherlich nicht lesen.

Dieser zwiete Zusatzband ist ähnlich lahm wie der erste, allerdings gibt es nach 100 Seiten einen Sichtwechsl zu Nora.

Zwischen den beiden entwickelt sich nicht wirklich was, die Anziehung ist schon da und wird dann langsam aufgedeckt... nicht so meins. Deren wichtigstes Gesprächsthema ist Sex. Die Frage "wie oft denkst du daran, mich zu ficken" habe ich viel zu oft lesen müssen. Dann tut es doch einfach.

Machen sie auch. Oft genug.

Aber vergessen wir das einfach wieder.

Die Sichtwechsel von Landon zu Nora bringen mehr Abwechslung rein als bei Teil 1. Noras Geheimnisse sollen wohl für Spannung sorgen, aber ich fand das Buch überhaupt nicht mitreißend und einfach nichts davon berührend.

Die zweite Hälfte dieses Buchs fand ich gut. Alles andere einfach lahm und langweilig und blöd.

Man hätte Noras Geheimnis viel mysteriöser darstellen können und diese ganze Liebe ganz anders zeigen können!! Gerade gegen Ende hin habe ich gemerkt, dass in den Charakteren doch mehr steckt ... leider gibt es kaum eine Chance, richtig Potential zu entfalten außer auf den letzten 100 Seiten.

 

Fazit: Auf diese Zusatzbände kann jeder außer der richtigen After-Fans wirklich verzichten.