Beastly

Titel: Beastly

Autor: Alex Flinn

Verlag: Baumhaus Verlag

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Klappentext:
Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift – als hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebten Kerl, aber er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein – jetzt kann ihn nur noch die Liebe von diesem Fluch erlösen.

 

Meine Meinung:

Große Empfehlung! Ich mag das Buch noch etwas mehr als den gleichnamigen Film, weil die Geschichte noch etwas komplexer und einfach schöner ist.

Kyle ist ein gutaussehendes, selbstverliebtes Arschloch. Bis er eine Hexe verärgert und in ein haariges Biest verwandelt wird. Plötzlich ist er noch abscheulicher als die hässlichste Person aus seiner Schule und kommt gar nicht damit klar.

Der Fluch der Hexe wird aufgelöst, wenn Kyle innerhalb vob zwei Jahren einen Kuss aus wahrer Liebe bekommt... aber wie, mit so einem Charakter und derartig dichtem Fell?

Diese Geschichte hat sooo tolle Elemente!

Ich finde es so schade, dass der Zauberspiegel im Film nicht vorkommt, wo er doch so wichtig ist. Kyle lernt durch diesen Spiegel eine Menge über andere (über die "Loser"), indem er sie einfach nur beobachtet und lernt so auch Lindy kennen. Man merkt im Buch richtig schön, wie ihn dieses Beobachten beim Nachdenken und Begreifen hilft.

Dann der Rosengarten -  es ist so schön beschrieben, wie er sich um die Rosen kümmert!

Allgemein ist das Buch super geschrieben, die Sprache passt zu einem 16 Jährigen Jungen. Man erlebt seine tolle Entwicklung deutlich mit seinen Gedankengängen mit. Davon abgesehen ist es auch mal schön, die ganze Geschichte aus der Sicht des Biests zu verstehen!

Linda... Linda ist ein tolles Mädchen. Auch bei ihr wirkt alles authentisch.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, sie hat ein zügiges Erzähltempo,  ..zwischendurch nicht so spannend.. Ende etwas unrealistisch, aber was stellt man da für Ansprüche an ein Märchen. Es ist schön!

 

Ein tolles Buch mit einem wunderschönen Rosengarten, einem blinden Hauslehrer, einem mega coolen Zauberspiegel und natürlich einem tollen Mädchen... die Geschichte bleibt mir so gut im Gedächtnis und ich liebe sie einfach.