Rezension: Under rose-tainted skies

Titel: Under rose-tainted skies
Autor:
Louise Gornall
Verlag:
  Clarion Books

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

Inhalt:

At seventeen, Norah has accepted that the four walls of her house delineate her life. She knows that fearing everything from inland tsunamis to odd numbers is irrational, but her mind insists the world outside is too big, too dangerous. So she stays safe inside, watching others’ lives through her windows and social media feed.

But when Luke arrives on her doorstep, he doesn’t see a girl defined by medical terms and mental health. Instead, he sees a girl who is funny, smart, and brave. And Norah likes what he sees.

Their friendship turns deeper, but Norah knows Luke deserves a normal girl. One who can walk beneath the open sky. One who is unafraid of kissing. One who isn’t so screwed up. Can she let him go for his own good—or can Norah learn to see herself through Luke’s eyes?

 

Meine Meinung:

Ein Mädchen mit Agoraphobie und OCD, das sich kaum noch aus dem Haus traut, leidet sehr unte ihrer Krankheit, bis der neue Nachbar von nebenan sich um sie kümmert.

(Ich habe nach diesem Buch sehr viel Lust auf "Everything, Everything", da es dort auch um ein Mädchen geht, welches krankheitsbedingt nur im Haus bleiben kanan und einen neuen Nachbarn bekommt)

Das Thema der psychischen Krankheit wird in diesem Buch wirklich gut behandelt.

Alltag und Ereignisse werden nicht überdramatisiert, aber auch nicht zu abgeschwächt erzählt. Es gibt Fortschritte und Rückschritte, die selbst den Leser ein wenig verzweifeln lassen. Ich hatte soo oft das Bedürfnis, die Hauptperson in den Arm zu nehmen - aber das würde sie wohl zu sehr erschrecken, schließlich darf man sie nicht anfassen.

Norah ist auf jeden Fall wirklich klasse und wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Nach wenigen Kapiteln war sie mir schon sehr sympathisch und als Leser bekommt man einen umfassenden Einblick in ihre Welt der Ticks und Ängste. Abgesehen davon ist sie ein intelligentes Mädchen mit einer schönen Prise Humor. Das Verhältnis zu ihrer Mutter fand ich auch ganz klasse.

Auch Luke (der Nachbar) ist ein toller Charakter.

Die Lovestory ist zuckersüß, aber ich will nicht zu viel verraten.

Die Handlung an sich ist interessant und nicht langweilig, obwohl das Buch natürlich nur im Haus spielt.  Das hat mir sehr gut gefallen, denn meistens schaffen solche Bücher es nicht, meine volle Aufmerksamkeit bis zum Ende zu behalten.

Einziger Abzugspunkt: Die Charaktere hätten ruhig "hässlich" sein können. Kein Grund, die Stubenhockerin zu einer Naturschönheit und den neuen Nachbarn zu einem grünäugigen Hottie mit dunklen Locken zu machen. Aber gut. Stört ja jetzt nicht und wird zum Glück auch nicht thematisiert, sondern nur ein einziges Mal erwähnt.

Alles in allem ein wirklich gutes Buch über psychische Krankheiten wie Ängste und Panikattacken.