Magonia

Titel: Magonia

Autor: Maria D. Headley

Verlag: Heyne fliegt

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkte

Klappentext:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

 

Meine Meinung:

Wie soll ich zu diesem grandiosen Buch eine Rezension schreiben, ohne zu viel zu verraten?

Zuerst: Magonia ist ein ungewöhnliches Buch, deswegen ist es vielleicht nicht für jeden etwas. Das Genre ist irgendetwas zwischen Drama und Abenteuer-Fantasy.

Die fantastische und die reale Welt sind so vermischt, dass ich mich oft gefragt habe, was in der Geschichte wirklich real ist.

Ich habe mit nichts von dem gerechnet, was passiert ist und war deswegen auch teilweise vollkommen in meinen Emotionen gefangen.

Zu den Charakteren: Aza und ihr bester Freund Jason sind die Hauptpersonen. Es gibt Kapitel mit der abwechselnden Sicht und man merkt wirklich, welcher Charakter gerade spricht.

Beide haben so ihre Ticks. Aza ist noch etwas sarkastischer und abgedrehter als Jason, den ich eher so in die Nerd-Außenseiter-netter-Junge-Schublade stecken würde.

Da es schwer ist, über den Inhalt zu urteilen, ohne zu viel zu verraten, fasse ich es einmal so zusammen:  Der Anfang der Geschichte hat mir gefallen und mich berührt, allerdings wurde es dann sehr abgedreht und hat einen seltsam anderen Lauf genommen als erwartet. Deswegen fand ich die erste Hälfte grandios und die zweite nur in Ordnung.

Das actionreiche Ende hat mich einfach nicht richtig begeistert.

Ich kann mir dieses Buch sehr gut als Film vorstellen. Ich habe nämlich wirklich das Visuelle vermisst, so sehr ich auch versucht habe, mir all die schönen Beschreibungen vorzustellen.

Ich würde glaube ich soweit gehen, dass ich sage: Mir persönlich würde dieses Buch als Film besser gefallen.

Aber ich bin ein kritischer Panda, der immer etwas zu meckern hat.  Das Buch ist natürlich trotz allem die Reise wert!

 

Danke an Heyne fliegt für das Rezensionsexemplar! :)