Rezension: Prinz der Elfen

Titel: Der Prinz der Elfen

Autor: Holly Black

Verlag: Cbt

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkte

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

 

Meine Meinung:

Ich finde das Cover ja echt wunderschön! Und es passt auch noch super zur Geschichte! Auch die Personen passen äußerlich zu den Charakteren im Buch! Juhu!

Zur Geschichte. Das erste Kapitel hat mich ein wenig verwirrt. Man bekommt sehr viele Namen zu Nebencharakteren, dazu dann Hauptperson Hazel, die im ersten Kapitel bereits zwei verschiedene Jungen küsst, alles in der Nähe eines Glassargs, in dem ein gehörnter Junge schläft, in einem Wald voller Elfen und Fabelwesen... puuh. Was soll man davon halten. Aber ich habe mich auf die Gecshichte eingelassen und fand sie sehr interessant.

Mit Ben und Hazel bin ich sehr langsam warm geworden. Gut, sie lieben beide diesen Elfenprinzen. Das ist die wichtigste Eigenschaft.

Aber dass sie trotz ausdrücklicher Warnung sofort zu ihm gehen und ihm Hilfe anbieten wollen - obwohl es gefährlich ist!! Fand ich super unüberlegt. Aber vielleicht ist das ja gerade menschlich. Denn die Charaktere sind nicht perfekt - sie handeln unüberlegt, egositisch und impulsiv und machen Fehler.

Einerseits stört einen das natürlich, weil man zB nicht möchte, dass jemandem etwas zustößt, aber gleichzeitig entwickelt sich die Geschichte so auch sehr real.

Je mehr man über Hazel und Ben und ihren Hintergrund erfährt, desto interessanter wird die Geschichte und desto mehr freut man sich auf alles, was kommt. Diese Sprünge zwischen den neuen Geschehnissen und bereits Vergangenem finde ich sehr gut eingebaut, sie kamen nicht zu häufig und haben genau die Backgrond-infos gegeben, die interessant waren.

An sich ist der allwissende Erzähler eher auf Hazel fixiert, aber es gibt einzelne Stellen, wo zB Ben oder seinem besten Freund Jack mehr Aufmerksamkeit zukommt.

Die Geschichte entwickelt sich, wie gesagt, sehr gut, sie verläuft mit einigen interessanten Wendungen und ist einfach schön durchdacht. Wie ein tolles Märchen mit Modernem gemischt, dazu das Geschwisterpaar und das Päckchen, was jeder zu tragen hat... einfach viele tolle Ideen!

Ich hätte mir mehr Spannung gewünscht, aber das und ein paar mehr Wünsche sind mal wieder Gemecker auf viel zu hohem Niveau.

Ein interessanter Ausflug nach Fairfold, der Fans des lichten Volkes bestimmt gefallen wird!

 

 Danke an den Cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar! :)