Die wundersame Geschichte der Faye Archer

Titel: Die wundersame Geschichte der Faye Archer

Autor: Christoph Marzi

Verlag: Heyne

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Klappentext:

»Geschichten sind wie Melodien!« Mit diesen Worten verzaubert Alex Hobdon die junge Buchhändlerin Faye Archer vom ersten Augenblick an. Als er sein Skizzenbuch in ihrem Laden vergisst, tut Faye etwas völlig Untypisches: Sie schreibt Alex über Facebook an, und aus ein paar kurzen Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch dann erfährt Faye, dass Alex ein Geheimnis verbirgt, das so unglaublich klingt, dass es eigentlich nur wahr sein kann, und Faye muss sich entscheiden, ob ihre Liebe zu Alex stark genug ist, dieses Geheimnis zu teilen ...


Meine Meinung:

Wie bei allen Geschichten von Christoph Marzi, fühle ich mich auch hier sofort zuhause.

Ich möchte unbedingt mal im Real Books (dem wunderschönen Buchladen, wo Faye arbeitet) stöbern!

Faye ist mal wieder ein ganz interessanter Mensch, und diesesmal eine Hauptperson ohne Geheimnisse! Sie kleidet sich fröhlich mit bunten Chucks, hat eine Wohnung voller Pflanzen und macht Yoga, wenn ihr nichts besseres einfällt. Auch der Buchladenbesitzer wird mit all seinen Eigenheiten vorgestellt und in die Geschichte integriert.

Ich finde es sehr schön, wie sich die Geschichte entwickelt - Kunde kommt in den Laden, Faye hört ihn etwas sagen, dass sie berührt, Kunde geht, bevor sie ihn kennenlernen kann.

Sie findet ihn online und schreiben sich - aber nicht per Chat, sondern mit langen Nachrichten.

Und daraus entsteht dann eine tolle Geschichte!

Ich fand sehr schön, wie persönlich und lang die Nachrichten waren, manchmal stört mich gechatte in Büchern. Aber hier nicht.

Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber das Buch hat einen sehr überraschenden Twist (den ich aber irgendwie schon ein wenig erhofft hatte) und macht die Story damit wirklich zu einer "seltsamen Geschichte".

Kein Must-read, aber ich fand es super in Ordnung und mag Marzis Bücher eh immer.