It ends with us

Titel: It ends with us
Autor:
Colleen Hoover

Verlag: Simon & Schuster UK
Meine Bewertung: 5 von 5 Punkte

Klappentext:

Lily hasn't always had it easy, but that's never stopped her from working hard for the life she wants. She's come a long way from the small town in Maine where she grew up - she graduated from college, moved to Boston, and started her own business. So when she feels a spark with a gorgeous neurosurgeon named Ryle Kincaid, everything in Lily's life suddenly seems almost too good to be true.
Ryle is assertive, stubborn, and maybe even a little arrogant. He's also sensitive, brilliant, and has a total soft spot for Lily, but Ryle's complete aversion to relationships is disturbing.
As questions about her new relationship overwhelm her, so do thoughts of Atlas Corrigan - her first love and a link to the past she left behind. He was her kindred spirit, her protector. When Atlas suddenly reappears, everything Lily has built with Ryle is threatened.


Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll.

Das hier ist eines dieser Bücher, die die Gefühle so richtig durchdrehen lassen. Bei denen man nach dem Lesen gar nicht mehr weiß, was man denken soll. Weil man niemals mit dem gerechnet hätte, was alles passiert.

(Also... ihr seid jetzt gewarnt)

Colleen Hoover kann wirklich gut schreiben. Die Vergangenheit ist gut vermischt mit der Gegenwart, ein dramatisches Thema eingebettet in eine Lovestory. 

Die Charaktere haben trotz anfänglich kurzer Auftritte sofort ihre eigene Persönlichkeit und wirken sympathisch.

Allysa erschien mir allerdings ein bisschen zu toll um wahr zu sein. Aber gut. Es gibt immer diese super-passende-helfende-unterstützende beste Freundin in Büchern.

Ryle hätte ich ohne seine vorschnellen "I want to fuck you"-Aussagen vielleicht von Anfang an gemocht. Aber dieses betteln um Sex ist einfach extrem unsexy, weswegen ich ihn einfach nie mochte.

Dass Lily ihre alten Tagebücher liest und dem Leser damit einen interessanten Einblick in ihre Vergangenheit gibt, finde ich sehr schlau gemacht. Allerdings glaube ich nicht, dass es Menschen gibt, die ihr Tagebuch so schreiben wie eine Geschichte, mit ausführlichen Beschreibungen und wörtlicher Rede? *hmm* Aber so war es natürlich toller zu lesen.

Mehr kann ich jetzt auch nicht sagen, ohne wichtige Details zu spoilern.

Diese Geschichte ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. 

Charaktere mit Persönlichkeit, Lebensnahe Situationen, Emotionen.

Das schafft kein Film, den Leser so mitzunehmen und sein Herz zu brechen, wie dieses Buch es schafft. Ich habe  schon lange kein Buch mehr so verdauen müssen wie dieses hier.