Rezension: Everland, Umberland

Titel: Everland

Autor: Wendy Spinale

Verlag: Scholastic Press

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

Werbung fürs Lesen. 

Klappentext:

London has been destroyed in a blitz of bombs and disease. The only ones who have survived the destruction and the outbreak of a deadly virus are children, among them sixteen-year-old Gwen Darling and her younger siblings, Joanna and Mikey. They spend their nights scavenging and their days avoiding the deadly Marauders—the German army led by the cutthroat Captain Hanz Otto Oswald Kretschmer.
Unsure if the virus has spread past England’s borders but desperate to leave, Captain Hook is on the hunt for a cure, which he thinks can be found in one of the surviving children. He and his Marauders stalk the streets snatching children for experimentation. None ever return.
Until one day when they grab Joanna. Gwen will stop at nothing to get her sister back, but as she sets out, she crosses paths with a daredevil named Pete. Pete offers the assistance of his gang of Lost Boys and the fierce sharpshooter Bella, who have all been living in a city hidden underground. But in a place where help has a steep price and every promise is bound by blood, it might cost Gwen more than she bargained for. And are Gwen, Pete, the Lost Boys, and Bella enough to outsmart the ruthless Captain Hook?


Meine Meinung:

Nachdem mich Unhooked so enttäuscht hatte, war ich skeptisch, was ich von dieser Geschichte erwarten sollte.

Diesmal war es keine Enttäuschung, aber so richtig begeistern und mitreißen konnte mich das Buch auch nicht.

Am meisten hat mich wohl gestört, dass Everland als "Steampunk-Roman" beschrieben wird - und da hatte ich dann natürlich hohe Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.

Gut, es gibt Luftschiffe... aber nichts Außergewöhnliches, wie man es sich wünschen würde. Man muss sich alles Steampunkige schon selbst vorstellen und auf die selten genannten Details (wie Kleidung) achten, aber das ist ja nicht unmöglich.

Ansonsten kann die Geschichte mit einer tollen Grundidee überzeugen und auch mit einem schönen, dystopischen Setting.

Aber dazu kommen leider ein paar unnachvollziehbare Entscheidungen und ein wenig flache Charaktere (was ich aber nicht soo schlimm fand, da es aus der ich Perspektive erzählt wird, was sowas mehr verzeiht als bei einem objektiven Erzähler).

Die ("steampunk")Atmosphäre geht leider richtig verloren, weil alles so schnell ohne Liebe zum Detail/Charakter abgehandelt wird.

Für mich hätte das Buch gerne noch 50 Seiten mehr haben können.

Ich hätte soooo gerne noch viel mehr über Pete und Hook erfahren (man erfährt echt nur ganz kurz Infos zu ihren Eltern).

Außerdem hätte sich bei dem Buch eine leidenschaftliche Lovestory echt angeboten.

Ich bin mir sicher, dass da noch ein zweiter Teil folgen muss und freue mich auf eine Steigerung!

Wenn man ohne große Erwartungen rangeht, gefällt einem diese Geschichte bestimmt sehr gut.


Titel: Everland

Autor: Wendy Spinale

Verlag: Scholastic Press

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

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Klappentext:

Gwen, Pete, and the others have escaped from Everland. But the safe haven they hoped to find at Alnwick Castle doesn't exist. With the Queen of England on her deathbed, Duchess Alyssa has stepped in to lead, but things have gotten worse as the cure Doc created for the Horologia virus has mutated, accelerating the disease. The only possible solution he can think of is to go back to the virus's origin: an extinct poisonous apple.
Legend has it a tree bearing the apple might be found at the center of a deadly labyrinth hidden deep within Germany. A place that no one in their right mind enters. Leaving Pete in charge of the survivors, Alyssa sets out with only her sword, her wits, and the help of Maddox Hadder, a wild boy who oversees the castle gardens. To get to the center of the maze, she'll be forced to battle monsters more terrifying than her darkest nightmares.
But can anyone truly survive the madness of the maze? And what if there's no apple to be found there?


Meine Meinung:

Teil 1 hat mit der Flucht geendet.

Nun wird aus der neuen Perspektive von Alyssa erzählt. Alyssa ist die Duchess of Alnwick Castle, wo Pete, Gwen und die Lost Boys angekommen sind.

Alte, sowie neue Nebencharaktere sind wieder dabei, die neuen haben mir toll gefallen, vor allem Maddox Hadder in seinem Gift Garten...

Diesmal wechselt die Ich-Perspektive von Alyssa zu Pete und Jack. Leider merkt man da keinen Unterschied, was ich sehr schade finde. Aber diesmal habe ich mir auch keine großen Hoffnugen gemacht, plötzlich die perfekt ausgearbeiteten Charaktere vorzufinden, ich habe einfach meine eigene Fantasie ein bisschen genutzt, um alles interessant zu finden.

Wenigstens gibt es etwas mehr Gespräche und durch die Perspektivwechsel natürlich auch etwas mehr Einsicht in die Charaktere!

Dieser Teil ist noch düsterer und hoffnungsloer als der erste, ein bisschen mehr Gefühlsschwankungen (oder noch stärkere Freude, Liebe, Trauer, Verzweiflung...) hätte ich mir gewünscht.

Aber alles in allem haben mir die Charaktere besser gefallen als im ersten.

Die Geschichte war in Ordnung, nicht übermäßig spannend, aber es gab eben die Alice-Parallelen, die mir immer gefallen.

Nicht schlecht, nicht super - vollkommen in Ordnung und ich bin gespannt auf Teil 3!