Rezension: Time School, auf ewig mein, auf ewig dein

Titel: Auf ewig dein - Timeschool

Autor: Eva Völler

Verlag: Bastei Lübbe One

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:
Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Venezianer Sebastiano verloren hat, musste sie schon so manch brenzlige Situation bestehen. Von der Gründung einer eigenen Zeitwächter-Schule hatte sie sich eigentlich ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre frisch rekrutierten Schüler sind ausgesprochen eigensinnig, und schon beim ersten größeren Einsatz am Hofe von Heinrich dem Achten geht alles Mögliche schief. Und dann taucht plötzlich völlig unerwarteter Besuch aus der Zukunft bei Anna auf, der ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt …

 

Meine Meinung: 

Ich empfehle, die Zeitenzauber-Trilogie vorher zu lesen, da im Buch Spoiler zum letzten Teil der Trilogie enthalten sind und man doch schon wissen möchte, was Anna und Sebastiano vorher erlebt haben - wie sie zusammenfinden und was sie für Charaktereigenschaften haben.

Und ich lieeebe die Zeitenzauber-Trilogie, deswegen kann ich sie nur empfehlen :)

Die Handlung beginnt wie immer mitten in einer Mission. Doch diesmal sind Anna und Sebastiano nicht allein unterwegs, denn sie haben zwei Schüler bei sich.

Wie Anna auf die Idee gekommen ist, andere im Zeitreisen zu unterrichten - ich weiß es nicht. Man ist ja doch gewohnt, dass ihr nicht unbedingt immer alles gelingt. Trotzdem ist Anna eine schlaue und selbstständige Person - was man in diesem Buch leider gar nicht merkt. Wer das Buch liest, ohne die anderen Teile zu kennen, wird wohl leider Schwierigkeiten haben, sich ein gutes Bild zu Anna und Sebastiano zu machen.

Ole und Fatima sind die zwei neuen Begleiter - zwei sehr verschiedene Charaktere, die meiner Meinung nach gar nicht so exotisch hätten sein müssen, um interessant zu wirken. Aber gut, man gewöhnt sich schnell an den Wikinger und das Haremsmädchen, die das Team zu einem kunterbunten Haufen machen.

Durch die neuen, wichtigen Charaktere gibt es nun natürlich einiges mehr, was Sebastianos und Annas Zweisamkeit stört / davon ablenkt. Ich bin froh, dass ich die beiden noch aus "ihren eigenen" Büchern kenne, denn in "Auf ewig dein" gefällt mir das Bild nicht, dass sich der Leser von ihnen und ihrer Liebe macht - es wirkt fast etwas überzogen, wie Anna ihrem Sebastiano verfallen ist... der Leser sollte wirklich wissen, welche Zeiten die beiden schon durchgemacht haben!

...Leider fehlt in diesem Buch eine schöne, frische Liebesgeschichte. Das mit Anna und Sebastiano ist, wie gesagt, ein alter Hut, und was Neues kommt leider nicht dazu. Aber im nächsten Teil der neuen Reihe folgt das bestimmt!

 

So, genug gemeckert!

Das Buch hat mir nämlich gefallen. Zwar kommt es (noch) nicht an die andere Trilogie heran, aber es gibt wieder viele Dinge, die mir gefallen.

Die neuen Charaktere habe ich ja schon erwähnt. Dazu kommt jetzt die neue Location: Der Timeschool-Palazzo! Wie cool! Und eine Zeitmaschine! Weitere spannende Missionen, die über das Schicksal der Welt bestimmen! Wieder viele historische Informationen!

Und dann noch etwas, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hätte... !

Auch wenn mir in diesem Teil der Aufenthalt in der Vergangenheit nicht so toll gefallen hat wie in den anderen Bücher, so hat mir das Drumherum und die Paradoxa sehr zugesagt.

Von der Spannung her war dieser Teil jetzt nicht spannender als der dritte Zeitenzauber-Band, aber auch da habe ich gesagt, dass ich wohl nicht mitgerissen werden kann, wenn ich das Buch eh in wenigen Stunden verschlinge...

 

Fazit: Klare Leseempfehlung! Aber mit Luft nach oben. 

 

Vielen Dank an das Bastei Lübbe Verlagshaus für das Rezensionsexemplar! :)


Titel: Auf ewig dein - Timeschool

Autor: Eva Völler

Verlag: Bastei Lübbe One

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:

Neue Herausforderungen für Anna und Sebastiano! Ein Unbekannter hat die Zeitmaschine gestohlen und im Jahr 1873 rund um die Welt neue Portale geschaffen. Menschen aus der Zukunft drohen so, für immer in der Kolonialzeit zu stranden.

Der Fremde verstrickt Anna gegen ihren Willen in ein teuflisches Spiel, bei dem sie und ihre Freunde von der Time School eine historische Reise rund um die Welt machen und die Portale schließen müssen - in achtzig Tagen! Gewinnen sie, bekommen sie die Zeitmaschine zurück. Scheitern sie, ist nicht nur das Spiel verloren. Denn dann erwartet auch Sebastiano ein schreckliches Schicksal ...


Meine Meinung: 

Die Handlung ist in diesem Teil sehr stark von Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt" inspiriert. So stark,dass ich bei manchen Textabschnitten mehr das Origianl vor Augen hatte als die Reise von Anna und Sebastiano. Mit dabei sind auch wieder Fatima und Ole - die sich auf liebenswerte Art und Weise kabbeln.

Neu dazu kommt spontan ein Interpol-Inspektor Fox (nein, nicht Kommissar Fix - aber die Verbindung zu Jules Verne ist ja wohl offensichtlich!) und dieser folgt der Gruppe auf Schritt und Tritt wie Mr Fix es in der Erzählung tut. Leider lässt Mr Fox einige komische Sprüche fallen,die man eher einem Teenager in den Mund legen würde als einem erwachsenen Mann... aber gut, er ist eh nur Randbesetzung.

Mir hat auf der gesamten Reise der Zeitdruck gefehlt: Es wird nicht einmal erwähnt, wie viele Tage sie schon unterwegs sind und wie viele Tage noch bleiben - nur, dass sie immer möglichst schnell weiterreisen müssen. 

Ich hätte mich gefreut, wenn man endlich mal mehr Informationen bekommen hätte. Was ist so schlecht daran, mit vielen neuen interessanten Infos zu beginnen, dem Leser mal etwas Neues vorzusetzen? Aber nein, wieder wird der Leser (und Anna) abgespeißt und über die Zeitmaschine kann man ja wieder nichts erfahren, weil die mal wieder verhindert ist. Wozu gibt es die dann überhaupt?!

Man merkt, dass Anna langsam erwachsen wird daran, wie sie erzählt. Der Schreibstil hat sich ein wenig verändert, was mir aufgefallen ist. Trotzdem passieren Anna immer noch einige Missgeschicke oder Unaufmerksamkeiten.

Sebastian ist ziemlich blass geblieben, er hat nichts wirklich viel alleine getan - außer Anna bedingungslos zu lieben.

Ich will fast nicht sagen, dass langsam die Luft raus ist, aber dieser Jules Verne-Abklatsch hat wenig mit meinem geliebten Zeitenzauber-Pärchen zu tun!

Die Reise ist nicht mitreißens beschrieben, manche Passagen sind achon fast zu sehr vom Original inspiriert.

Spoiler: Dazu kommt das mittlerweile altbekannte Mittel, jede neue Person überraschenderweise als Gegenspieler Undercover zu enttarnen - es nervt langsam! Spoiler ende

 

Fazit: Diesen Teil fand ich leider ziemlich langweilig und überhaupt nicht originell. Mittlerweile sind spannende Informationen und Antworten einfach überfällig.

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)