Rezension: Herzmuschelsommer

Titel: Herzmuschelsommer

Autor: Julie Leuze

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. 

Klappentext:

Als Kim erfährt, dass sie nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden ist, fährt sie kurz entschlossen zu ihren leiblichen Eltern in die Bretagne, um dort den Sommer zu verbringen. Diese Begegnung allein wäre schon aufwühlend genug, doch dann trifft Kim auch noch Padrig. Der nachdenkliche Junge, der viel Zeit auf einer Klippe am Meer verbringt, berührt ihr Herz sofort. Doch er hat ein dunkles Geheimnis ...


Meine Meinung:

 

Nach ihrer Geburt wurde Kim vertauscht und nun kann sie mit 16 ihre richtige Familie kennenlernen - und muss mit widersprüchlichen Gefühlen kämpfen.

Dazu kommt noch ihr Freund, der in Deutschland geblieben ist und der sie seit Monaten unter Druck setzt - doch sie fühlt sich einfach nicht bereit für den nächsten Schritt.

Dann begegnet sie dem Franzosen Padrig, bei dem sie sich wohlfühlt, obwohl er etwas vor ihr geheimhält...

Der Schreibstil hat mir gefallen, das Buch lässt sich sehr schnell lesen.

Die Kapitel behandeln abwechselnd Kims Zeit in Frankreich und die Zeit zuhause, nachdem sie von dem Tausch erfahren hat. Durch diese Kapitel lernt man ihre Freund Titus kennen, den ich wirklich abgrundtief hasse und einfach nur tot sehen will.

Kim ist mir nicht von Anfang an ans Herz gewachsen, aber das liegt wohl daran, dass die Umstände bei ihr nicht für die beste Laune sorgen... Auch in Padrig habe ich mich nicht auf den ersten Blick verliebt.

Erst, wenn die Geschichte ernste Themen aufgreift, entfaltet sie ihre mitreißende Wirkung - und ab da war ich wirklich vollkommen gefesselt und viel begeisterter als am Anfang!!

 

Ich hätte nie damit gerechnet, was in diesem Buch steckt - es hat mich zum Lächeln gebracht, überrascht und manchmal auch schockiert.

Eine sommerliche Geschichte über die erste große Liebe, Vertrauen und Verlust.