Glücksspuren im Sand

Titel: Glücksspuren im Sand

Autor: Rachel Bateman

Verlag: Heyne fliegt

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

Klappentext:

Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.


Meine Meinung:

Anna hat ihre Schwester verloren, am Tag von Storms Schulabschluss.

Nun versucht sie, den Sommer zu überstehen, mit der Trauer und der Leere. Sie verbringt Zeit mit ihrer Freundin Piper und ihrem Freund Jo, geht dem Nachbarn Cameron aus dem Weg, der Storm und ihr seit der Kindheit nahe gestanden hat.

Anna denkt oft an die Zeiten der engen Freundschaft der drei zurück und vermisst ihre Schwester.

In einer Nacht findet sie eine To-Do-Liste für den Sommer ind Storms Zimmer...und beschließt, sie für ihre Schwester zu erfüllen.

Storm wird als Außenseiter beschrieben, mit viel Spaß am Leben - sie klingt nach einer perfekten Schwester oder Freundin.

Anna sagt über sich, dass sie an der Highschool nicht die Bienenkönigin ist, aber fast. Sie ist im Cheerleaderteam und wird auf eine Unmenge an Parties eingeladen, ist hübsch und groß. Aber Piper ist ihre einzige richtig feste Freundin. Anna sagt auch über sich, dass sie ihrer großen Schwester immer nachgeeifert hat - und damit in der Highschool aufhören wollte. Deswegen hat sie sich auch von Camerons und Storms Nachmittagen distanziert.

Cameron bleibt mir persönlich leider zu blass in diesem Buch, er ist nett - mehr kann ich nicht über ihn sagen. Dass die beiden sich verlieben, kann man sich wohl denken, aber mir hat die Anziehung zwischen den beiden gefehlt, ein bisschen mehr Kribbeln hätte ich mir gewünscht - Anna hat ja schon eine Weile lang keinen engen Kontakt mehr zu Cam gehabt.

Ihre Zweifel haben mich etwas aufgeregt, aber zum Glück hat sich Cam nicht von ihr reinreden lassen.

Trotzdem hat mir die Lovestory gut gefallen.

Die Geschichte entwickelt sich echt schön, der Roadtrip und die Erlebnisse machen Spaß und lassen sich schnell lesen. Alles wirkt befreit und sommerlich, ein Gegensatz zu dem wirklich schweren, traurigen Beginn der Geschichte. Fast schon zu wenige Hindernisse... aber es ist eben eine Wohlfühlgeschichte (mit Kontrasten)

Mir hat das Buch sehr gefallen, gerade weil es nicht nur so leicht und positiv daherkommt.

 

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! :)