Rezension: This love has no end

Titel: This Love has no End

Autor: Tommy Wallach

Verlag: Cbj

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

Klappentext:

Als Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.


Meine Meinung:

Ich habe bei diesem Buch geahnt, dass es genau meinen Geschmack treffen würde, war dann aber doch überrascht und begeistert, als es tatsächlich so war.

Parker, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, ist mir sofort sympathisch geworden, durch seine ehrliche, leicht humorvolle  Art.

Zu Beginn der Geschichte sitzt er in einer Hotellobby und versucht, alles aus der dritten Person so beschreiben - wie er aussieht, was er dort tut - bis er merkt, dass es einfach nicht hinhaut und in seine eigene Sicht wechseln muss. Einfach süß. Es ist Halloween und Parker sitzt in der Hotellobby, um jemanden zu bestehlen. Sein Opfer stellt sich als wunderschönes Mädchen mit silbernen Haaren heraus, die viel zu viel Bargeld bei sich hat. Blöderweise vergisst Parker bei seinem Diebstahl sein Notizbuch, in dem seine Daten und seine Geschichten stehen - und so kommt eins zum anderen und das Mädchen namens Zelda und er verbringen eine aufregende Zeit miteinander.

Parker ist ein ziemlich einzigartiger Junge, ich möchte nicht zu viel verraten, aber mit dem Märchen, dass er bei Zeldas Anblick schreibt, hat er mein Herz erobert. Parker ist auch im weiteren Lauf der Geschichte sehr liebenswert, mit seinen dunklen Haaren und allem. Aber er hat auch Schattenseiten, die zum Glück nicht aus der theatralischen Mädchen-Perspektive durchgekaut werden, sondern aus seiner eigenen, nüchternen Sicht. Ich will wie gesagt nicht zu viel verraten, aber er ist definitiv nicht der gängige geheimnisvolle Junge aus Jugendbüchern!

Zu Zelda möchte ich auch nicht zu viel verraten. Ich sage mal so: Sie hat ihre eigene Einstellung und einen Plan. Außerdem wirkt sie sehr traurig... und gibt sich geheimnisvoll, sie ist viel weiser als eine 18 Jährige sein sollte. Aber nicht auf diese nervige altkluge Art, denn  ... puh ...ich darf echt nicht zu viel erzählen. 

Die beiden geben also ein seltsames Paar ab, wobei "Paar" unpassend ist, da die Liebe echt nicht dominiert. Die Geschichte wird eher vom Leben und seinen fiesen Wendungen bestimmt. Die Liebe ist Nebensache, die Entwicklung der beiden in diesen drei Tagen ist entscheidend.

Die Geschichte ist berührend,  nicht unbedingt mitreißend... hat mich aber sehr ergriffen und manche Sätze haben mich zum Nachdenken angeregt.

Ich würde wirklich gerne alles verraten und alles noch höher loben, aber erfahrt es besser selbst!!

 

Vielen Dank an den Cbj- Verlag für das Rezensionsexemplar! :)