Fayra - das Herz der Phönixtochter

Titel: Fayra - das Herz der Phönixtochter

Autor: Nina Blazon

Verlag: Piper

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

Klappentext:

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …


Meine Meinung: 

Altes Herrenhaus, Sturmnacht, verwunschener Garten... der Klappentext verrät schon, dass diese Geschichte ein wenig gruselig beginnt.

Zum Glück habe ich das Buch nicht in der Nacht begonnen, denn auch wenn es ab 10 Jahren ist, habe ich mich ein wenig gegruselt. Aber ich bin auch ein Angsthase. ...Und ein Fan von Nina Blazons Geschichten!

So hat mich auch die Geschichte um Fayra wieder überzeugen können. 

Aber Fayra ist nicht die Hauptperson, sondern Anna-Fee. 

Fee ist mit ihren Eltern neu eingezogen in das alte, mysteriöse Herrenhaus, das an einen verbotenen Park angrenzt.

Fee ist eine ängstliche Person, außerdem hat als Kleinkind einen fiesen Unfall gehabt und ist nun mit Brandnarben übersät. Ihre beste Freundin Nelly ist mutig und immer auf alles vorbereitet - sie glaubt Fee auch sofort, dass etwas seltsames in diesem alten Haus vor sich geht.

Dann finden beide nach einem heftigen Sturm ein seltsames Mädchen, dessen Haare die Farbe von Feuer haben und die sich vor Verfolgern fürchten.

Dass der seltsame Hausverwalter keine neugierigen Personen mag, ist vorher schon aufgefallen - aber nun werden Fee und Nelly tatsächlich von ihm verfolgt! Und noch andere Personen scheinen ihre Finger mit im Spiel zu haben...

Sehr schön spannend gemacht, auch teilweise gruselig, mit Verfolgungsjagden und seltsamen Wesen.

Ich fand es vor allem interessant, wie fasziniert die Mutter von dem alten Haus ist, die ausgearbeitete Rolle der Mutter hat mir sehr gut gefallen. Eltern spielen in solchen Geschichten ja sonst eigentlich nie eine große Rolle.

Es hat mir sehr gefallen, die drei Mädchen auf ihrem Abenteuer zu begleiten und fand es auch sehr schön hzu lesen, wie Fee an ihren Aufgaben wächst und immer mutiger wird.