Rezension: Illuminae

Titel: Illuminae

Autor:  Amie Kaufmann, Jay Kristoff

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

 

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Klappentext:

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.


Meine Meinung:

Ein Buch, das ausschließlich aus Berichten, Chats, Tagebucheinträgen, Auswertungen von Überwachungsmaterial und Berichten einer künstlichen Intelligenz besteht, ist mal ganz Neu und unüblich.

Falls einem also die Inhaltsangabe zusagt, muss man definitiv vorher entscheiden, ob einem dieser "Schreibstil" bekommt oder nicht, denn davon hängt ab, ob einem die Geschichte packt oder nicht. 

Für mich ist dies leider nicht der Fall gewesen - ich wurde kein bisschen von der Handlung mitgerissen und konnte die Charaktere einfach nicht gut leiden. 

Es fiel mir leicht, einige Teile zu überspringen und auszulassen, die erwähnten Personen fand ich langweilig, die Handlung nicht interessant genug... einfach nicht meins.

Wobei ich sagen muss, dass es ab der Hälfte besser wird und vielleicht sogar spannend. Dann lernt man die Charaktere  besser kennen und fiebert mit. Aber mich hat die erste Hälfte einfach nicht gepackt, deswegen konnte die zweite nichts mehr rausreißen.

Wer die Inhaltsangabe aufmerksam liest, wird von der Geschichte nicht mehr besonders überrascht werden, wer auf eine berührende Liebesgeschichte hofft, wird enttäuscht werden - Emotionen sind bei diesem "Schreibstil" nicht greifbar. 

 

Fazit: Nichts für mich.