Rezension: Iskari - Der Sturm naht

Titel: Iskari - der Sturm naht

Autor: Kristen Ciccarelli

Verlag: Heyne fliegt

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

Klappentext:

Als kleines Kind lockte Asha einst Kozu herbei, den mächtigsten aller Drachen. Er gab vor, ihr Freund zu sein, doch dann flog er auf und vernichtete mit seinen mörderischen Flammen Ashas Heimatstadt. Um die unverzeihliche Schuld, die sie damit auf sich geladen hat, zu sühnen, ist sie eine Iskari geworden, eine Drachentöterin – die beste und mutigste. Doch ihre größte Prüfung steht noch bevor. Denn ihr Vater, der König, stellt ihr ein schreckliches Ultimatum. Entweder befreit sie das Land endgültig von Kozu – oder sie muss den ihr verhassten Jarek heiraten. Aber Kozu ist unbesiegbar, der Kampf mit ihm selbst für eine Iskari viel zu schwer. Doch Asha ist nicht allein, denn plötzlich stellt sich jemand an ihre Seite. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks …


Meine Meinung: 

Asha, die Drachentöterin im Wüstenkönigreich Firgaard, die "Iskari" genannt wird, nach einer unheilbringenden Göttin, ist seit Jahren mit Jarek verlobt, der sie damals vor dem großen Drachen Kozu gerettet hat.

Asha ist die Tochter des Drachenkönigs, sie hat einen Bruder namens Dax und steht ihrer Cousine Safira nah.

Ihr halber Körper ist mit Brandnarben übersät und sie sieht sich als verbissene Kämpferin, ohne viel Empathie. Ihr Verhältnis zu Jarek ist nicht besonders gut, sie hat schon beinahe Angst vor diesem Mann, dessen Entwicklung ihr nicht gefällt. Auch zu ihrem Bruder hat sie keine enge Verbindung.

Torwin, Jareks Sklave, sucht Ashas Nähe. Dabei verhält er sich für einen Sklaven äußerst ungewöhnlich und nicht plausibel.

Als Protagonistin hat mir Asha nicht besonders gut gefallen, vor allem, weil sie einfach überhaupt keinen Durchblick hat. 

Die Handlung ist nicht besonders spannend aufgebaut, ich habe beim Lesen einfach nur darauf gewartet, dass man mehr Informationen erhält, um die Puzzleteile zusammensetzen zu können. 

 

Leider wird auch nicht gut beschrieben, wie die Welt oder die Stadt aufgebaut ist, was dort für ein Klima herrscht... das Worldbuilding ist mir zu blass geblieben. Irgendwie asiatisch, mehr kann ich aber beim besten Willen nicht dazu sagen.

Ja, es kommen Drachen vor, ... aber die alleine können mich nun mal nicht überzeugen. 

Von den Charakteren enttäuscht und von der Handlung nicht mitgerissen kann ich nur hoffnungsvolle 3 Punkte geben. Zum Einen birgt der zweite Teil nun noch mehr Luft noch oben, aber zum Anderen habe ich gar keine Lust, noch ein Buch rund um Asha zu lesen. Ein gute Band hätte gereicht.

Dabei ist das Buch schon schön aufgebaut, es gibt einige kurze Kapitel, die quasi Legenden/Geschichten darstellen, die so vielleicht im Land erzählt werden. Diese helfen sehr gut, um den Überblick über die Handlung zu behalten und sind auch sehr gut in die Geschichte eingebunden.