Rezension: Nalia - der Jadedolch

Titel: Nalia, Tochter der Elemente - der Jadedolch

Autor:  Heather Demetrios

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 2 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

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Klappentext:

1001 Nacht in Los Angeles

Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis ...

 

Meine Meinung: 

Die Hauptperson, eine Dschinn und Teil der stärksten Stämme der Dschinn, wirkt auf mich nicht besonders sympathisch. Sie ist misstrauisch, hasst ihren Herren, hat sich nie Gedanken darüber gemacht, dass sie theoretisch die Königin ihrer Heimat ist, da sie die letzte ihres Stammes ist... ich weiß nicht, ihre Art und ihr Denken ist mir einfach nicht sympathisch geworden. Auch, dass sie ihren Herren Malek so schlecht redet, finde ich blöd.

Denn Malek macht nichts Schlimmes mit ihr - sie tut aber so, als ob.

Die Handlung ist so lala, zieht sich leider sehr und mangelt an Spannung. Die Nebencharaktere haben mir nicht gefallen, zu viele nicht geläufige Namen und Begriffe haben mir den Überblick erschwert.

Die Charaktere gefallen mir einfach nicht, vor allem ihre Beziehungen zueinander und die nicht vorhandene Entwicklung.

Mit der Handlung hatte ich ebenfalls Probleme, vor allem die Vorgeschichte hätte ich einfach gerne übersichtlicher und ausführlicher erklärt bekommen. 

(Spoiler) Nalias Mission besteht darin, dass sie ihren Meister verführen soll, um ihm ihre Flasche zu entwenden. (Spoiler ende)

Mit steigender Seitenzahl ging mir Nalia  so auf den Keks mit ihrem STÄNDIGEN "ich will das gar nicht aber ich muss ja alles tun für die Flasche" obwohl sie eigentlich Gefühle für ihren Herren entwickelt hat? Obwohl sie ihn eigentlich auch aus eigenem Willen mal küssen will? Was will sie eigentlich?

Ich bin einfach nicht schlau aus Nalia geworden, die sich für einen Dschinn mit (ich bin davon mal ausgegangen) jahrhundertelanger Lebenserfahrung tatsächlich nicht erwachsener verhält als ein 18-jährigens verwöhntes Mädel.

Aber vielleicht ist die Dschinn tatsächlich noch nicht so alt - aber woher soll ich das Wissen, wenn nichts über diese Dschinn und die verschiedenen Stämme einfach mal zusammenfassend erläutert wird?!

Kapitel 24-27 fand ich relativ spannend, aber das hilft ja dem Rest der Geschichte nicht. 

Das Ende war extrem schwach und macht wirklich keine Lust auf noch mehr Bände.


Teil 2 war für Frühling 2018 angekündigt, wird laut Verlag jedoch nicht mehr erscheinen.