Rezension: Sexy Dirty Touch

Titel: Sexy Dirty Touch

Autor: Carly Phillips und Erika Wilde

Verlag: Heyne

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:

Clay Kincaid weiß, dass er mehr Sünder als Heiliger ist. Besonders bei Frauen. Die Verletzungen aus seiner Vergangenheit haben ihn ausgelaugt, feste Beziehungen sind nicht sein Ding. Aber er mag Sex – je heißer und leidenschaftlicher, desto besser. Deshalb weigert er sich, jemanden so liebenswerten und unschuldigen wie Samantha Jamieson auch nur zu berühren. Bis er herausfindet, dass sie nicht nur das brave Mädchen aus besserem Hause ist ...


Meine Meinung: 

Man bekommt einen interessanten Einstieg in die Geschichte, denn man lernt die weibliche Hauptperson gerade da kennen, wo sie ein Gespräch belauscht und anschließend beschließt, ihr gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Den männlichen Protagonisten lernt man kennen, während er die weibliche Hauptperson beobachtet und sich anschließend um sie kümmert, als sie vollkommen betrunken ist.

Clay ist also der hilfsbereite, heiße Typ mit obligatorischer schwerer Vergangenheit aber gutem Herz.

Samantha ist die brave Tochter aus reichem Haus... nein, das war sie. Nun will sie das ändern und bestellt als allererstes erst einmal die Getränke in der Bar, die den schmutzigsten Namen haben.

Spätestens als sie Barbesitzer Clay um einen weiteren "screaming orgasm", "blowjob" oder "deep throat" bittet, habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen.

Clay wirkt natürlich auch sehr sympathisch, da er sich tatsächlich entscheidet, der Betrunkenen zu helfen. Seine Augen werden nicht nur als dunkel, sondern auch als "klug und scharfsinnig" beschrieben, was in diesem Genre doch eher selten vorkommt.

Und er ist soo heiß (wie Samantha ihm mindestens fünf Mal lallend versichert hat.)

Wie man merkt, hat der Beginn der Geschichte und ihre Charaktere einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So schön das Kennenlernen  auch ist, so abrupt ändert sich die Sprache, wenn es um das Eine geht.

Diese beiden Charaktere mit ihren liebenswerten Charakterzüge mögen es nämlich ziemlich hart und vulgär. Besagte Themenwechsel waren schon etwas störend, unpassend möchte ich fast sagen. Aber gut, Romantik gibt's wo anders. Trotzdem hat mich das alles (vor allem das "schände mich" o.o) dazu gebracht, diese Szene(n) einfach zu überspringen.

Manche Personen findet man eben nett, aber man möchte auf keinen Fall wissen, was sie in ihrem Bett so treiben - und genau so ging es mir mit diesem Buch.

Die Handlung ist dabei gar nicht so schlimm, Samanthas Familie wird zwar sehr überspitzt dargestellt und das Ende ist natürlich vorhersehbar... aber man kann die Story schon ganz gut lesen. 

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)