Rezension: Das Lied des Eisdrachen

Titel: Das Lied des Eisdrachen

Autor: George R. R. Martin

Verlag: Cbj

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

 

Klappentext:
Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet …

 

Meine Meinung: 

Ich bin ein Fan von Martins "Game of Thrones"- Reihe und war neugierig, was für ein Buch er jetzt für Kinder geschrieben haben soll.

Mit "Das Lied des Eisdrachen" hält der Leser ein kleines Heftchen (ich beziehe mich auf die Taschenbuchausgabe) in der Hand, welches mit blauer Tinte, wenigen Sätzen und vielen Illustrationen gefüllt ist.

Der Klappentext fasst die gesamte Geschichte schon gut zusammen, deswegen brauche ich dazu nichts mehr hinzuzufügen.

Was im Klappentext nicht erwähnt wird, ist der Krieg, die Kriegsversehrten, der Verlust, die Flucht, der Kampf und Leben und Tod und die Trostlosigkeit, welche in diesem Kinderbuch erwähnt werden.

 

 

Eine Zielgruppe sollte man bei der Produktion/ dem Verlegen eines Buches immer im Hinterkopf behalten und dafür muss ich leider Punkte abziehen, denn:
-Erwachsene Game of Thrones Fans werden diese Geschichte zu kurz, seicht und überteuert finden.

-Drachenfans werden davon enttäuscht sein, dass man kaum etwas über den Drachen erfährt.

-Achtjährige Kinder werden sich nicht unbedingt darüber freuen, dass sie ein Buch über Krieg und seine Folgen lesen. 

 

Ich finde den Schreibstil und die Illustrationen sehr schön, würde das Buch jedoch nicht als Must-Read bezeichnen und bin mir zudem nicht sicher, welcher Zielgruppe es definitiv gefallen würde. 

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)