Rezension: Das kleine Meditationsbuch

Titel: Das kleine Meditationsbuch für alle, die nicht meditieren können

Autor: Pascal Akira Frank

Verlag: Goldmann

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen.  Rezensionsexemplar

 

 

Klappentext: 

Superschnell, superleicht, klappt garantiert! Dieses Buch ist für alle, die bisher der Meinung waren, Meditation sei schwer, langwierig und mit körperlichen Schmerzen verbunden. Pascal Akira Frank, selbst Autodidakt und Genussmeditierender, hat den idealen Ratgeber für alle Lotossitz-Gefrusteten geschrieben. Ab jetzt ist Meditation keine lästige Pflichtübung mehr, sondern folgt nur noch dem Weg der Leichtigkeit und Freude. Wirksame Übungen und praxiserprobte Tricks helfen, die häufigsten Probleme wie Gedankenwandern, Müdigkeit oder Motivationsdurststrecken zu überwinden. Am Ende warten das Staunen über die vermeintlich kleinen Dinge des Lebens, mehr Gelassenheit im Alltag und innere Fülle.

 

 

Meine Meinung: 

An allen Ecken hört und liest man zurzeit, dass Meditation eine Alltagsstress-Allzweckwaffe sei.

Da ich sowieso schon regelmäßig Yoga mache, wollte ich dieses Meditieren auch mal ausprobieren- und habe festgestellt, wie ungeeignet ich dafür bin. 

Stillsitzen und einfach nur atmen  - an NICHTS denken... wie soll ich das denn schaffen. 

Zum Glück gibt es für jedes Problem ein Buch - und in diesem Fall auch noch ein ausgesprochen schönes!

"Das kleine Meditationsbuch für alle, die nicht meditieren können" ist etwas größer als A6-Format, passt aber trotzdem in jede Handtasche. Der Umschlag fühlt sich widerstandsfähig an und ich bin mir sicher, dass dieses Buch seinen Leser einige Jahre begleiten kann, ohne abgegriffen auszusehen.

Jedes Kapitel erhält mit bunten und schönen Illustrationen auf fast jeder Seite neben und im Text viel Leben und Schönheit. Ein paar Meditationsfachwörter werden benutzt, die aber im Kontext sehr gut zu verstehen sind. 

Ob man das Buch tatsächlich nur bei den gerade auftretenden Problemen zur Rate zieht oder einmal von vorne nach hinten durchliest, ist wohl jedem selbst überlassen - die kurzen Kapitel bieten beide Varianten an.

 

Der Inhalt ist in folgende Kapitel (bzw. mögliche Meditationsprobleme) unterteilt:

-Meine Gedanken wandern

-Mir fällt es schwer, im hier und jetzt zu bleiben

-Ich habe körperliche Schmerzen

- Ich finde keine Zeit

-Ich bin unmotiviert

-Ich werde schläfrig

-Eine Fliege stört mich

-Mir ist langweilig 

-In mir steigen belastende Gefühle auf

 

Mal ganz ehrlich, ich bin doch nicht die einzige, die hinter jeden Punkt einen Haken setzen kann?

Wobei ich das korrigieren muss: "konnte". Denn dieses Büchlein hat mir tatsächlich sehr gut helfen können.

Wenn man mal "Ich finde keine Zeit" außer acht lässt - statt zu Meditieren erst einmal in einem Büchlein zu blättern, hilft da nicht besonders - bietet dieses Buch tatsächlich sehr gute, klar formulierte Lösungsansätze für die genannten Probleme. 

Manche Kapitel sind sehr kurz gehalten, was aber nicht daran liegt, dass sie inhaltlich zu oberflächlich sind. Die Themen ähneln sich bloß  teilweise so sehr, dass nicht in jedem Kapitel wieder derselbe Ratschlag genannt werden kann wie ein paar Seiten zuvor.

Deswegen hilft es (gerade bei Mensche wie mir mit kompletten Entspannungs/Beruhigungs/Meditations- Blockaden, das gesamte Buch von vorne bis hinten zu lesen und einmal für alles die passende Lösung aufzunehmen, um sie dann im Fall passend anzuwenden.

 

Fazit: Alles in Allem ein tolles Buch für Anfänger, zum Verschenken, und für die Handtasche geeignet.

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)