Rezension: Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

Titel: Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

Autor: Peter Bognanni

Verlag: Hanser

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

Klappentext:

Getroffen haben sich Tess und Jonah nur ein einziges Mal. Obwohl sie sieben Monate zusammen waren. In dieser Zeit haben sie alles miteinander geteilt per Chat, Facebook, Tweets, haben sich herzzerreißende E-Mails geschrieben, ihr Innerstes preisgegeben, sich gegenseitig ihre Liebe erklärt. Und trotzdem hat Tess es nicht kommen sehen: Jonahs Selbstmord. Doch Tess sendet weiter Nachrichten an Jonah, ihre erste Liebe. Es ist ihre Art, die Trauer zu verarbeiten. Und eines Tages erhält sie tatsächlich Antwort … Ein außergewöhnlicher Roman über Tod und Abschied in Zeiten von Social Media und darüber, dass jedem Ende ein neuer Anfang – und vielleicht sogar eine neue Liebe – innewohnt.

 


Meine Meinung:

Ein Jugendbuch über ein leicht depressives Mädchen, das nicht mit dem Verlust ihrer Internetbekanntschaft klarkommt. Getrennte Eltern, schmeißt Schule und geht zum Vater, der gerade versucht, seinen Lebensunterhalt mit Beerdigungen zu verdienen. 

Ich kann nicht genau sagen, wieso ich mit diesen modernen Jugendbüchern einfach nicht warm werden will, aber auch hier wirkt die gesamte Geschichte auf mich relativ belanglos, langweilig und irgendwie bedrückend, aber nicht gut zum mitfühlen.

Die Handlung macht zum Ende hin einen sehr schwer nachvollziehbaren Schwenk, der mich nicht überzeugt hat. (Spoiler)(wer gibt denn dreitausend Euro fremdes Geld einfach so aus und reist mit einer fremden Person in ein fremdes Land? Und dann noch ohne nachfolgende Konsequenzen???!!) (Spoiler ende)

Das Buch hat fast eine Liebesgeschichte, aber irgendwie nicht so richtig. 

Es ist keine 0815 Geschichte, aber leider mit relativ austauschbaren Charakteren und wenig Inhalt, der den Leser mitreißen könnte.

Kann man mal zwischendurch lesen oder auch nicht. Vielleicht was für Trauernde, wobei es da definitiv bessere Optionen gäbe.

Ich muss zugeben, dass ich den gesamten Inhalt wohl bald wieder vergessen haben werde. 

 

Fazit: Muss man mögen. Konnte mich nicht berühren.