Rezension: Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Titel: Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Autor: Leigh Bardugo

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

Klappentext: 

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden

Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte ...


Meine Meinung: 

Ich fange mal mit dem Geständnis an, dass ich kaum etwas mit den ganzen DC-Helden am Hut habe (Ich mag Marvel). Aber trotzdem hat mich ein Buch dazu interessiert, denn vielleicht würde es mich ja so sehr begeistern, dass ich unbedingt mit allen Filmen und Comics aufholen will.

So ganz hat das nicht geklappt. 

Ich beginne am besten mit dem Anfang der Geschichte: Diana will ein Rennen gewinnen, trainiert wochenlang hart dafür, sich vor den anderen Amazonen zu beweisen und gibt dann ihre Führung auf, um etwas vollkommen verbotenes zu tun, das mit Verbannung bestraft wird?!

Nachvollziehen kann die gute Diana ihr Verhalten ja nicht mal selbst, schließlich denkt sie die ganze Zeit, dass sie es nicht tun darf und soll und tut es dennoch. *seufz*

... wie soll ein Leser so Zugang zu dem Charakter erhalten?

Alia, die zweite Hauptperson, gefällt mir vieeeeel besser, für sie ist das alles ja auch neu und ihre modernen Kommentare und das Unverständnis für Dianas Welt bringen etwas frischen Wind in die Geschichte.

Später kommen noch Alias Freunde mit dazu, die alle nicht blass, verschieden und mir sehr sympathisch waren und einfach zusammen eine super Gruppe ergeben haben!

Doch auch im weiteren Lauf der Geschichte war Dianas Charakter der schwächste (also im übertragenden Sinn. Sie ist schon stark und durchaus auch cool!) 

Wenn man davon absieht, dass einem Wonder Woman versprochen wird, dann kann man diese mitreißende Geschichte von 4 Jugendlichen im Wettlauf gegen die Zeit und gegen den Willen einiger Götter echt gut lesen.

Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe sehr mit Alia und ihren Freunden mitgefiebert.

Ein paar Infos zur griechischen Mythologie waren interessant, actionreiche Kämpfe gab es auch... ich bin zufrieden.

Nur Wonder Woman habe ich in diesem Buch nicht kennen gelernt, glaube ich.

 

Fazit: Klare Lese-Empfehlung, nur sollte man besser keine Erwartungen haben. 


Weitere Teile der DC-Icons-Serie: 

Über die Übersetzung von Band 4, im Original "Superman - Dawnbreaker" von Matt de la Peña, ist bis jetzt noch nichts bekannt.

Beworben werden von dtv bis jetzt nur Wonder Woman, Catwoman und Batman. Außerdem hat der Verlag die Reihenfolge der Bücher geändert: die originale Reihenfolge der Veröffentlichung war 1. Wonderwoman, 2. Batman, 3. Catwoman

Mal schauen, was sich da noch ergibt!