Rezension: Midnight Sun (Der Roman zum Film)

Titel: Midnight Sun

Autor: Trish Cook

Verlag: cbt

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

 

Klappentext:

Auf den ersten Blick ist die 17-jährige Katie ein Mädchen wie jedes andere: Sie schreibt ihre eigenen Songs, hängt mit ihrer besten Freundin ab oder beobachtet ihren Schwarm Charlie aus der Ferne. Als der eines Abends Katies Auftritt als Straßenmusikerin sieht, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Katie schwebt im siebten Himmel - doch sie verschweigt Charlie etwas Lebenswichtiges: Katie leidet an einer seltenen Krankheit, die jegliches Sonnenlicht zur tödlichen Gefahr macht. Wie berauscht treibt sie mit Charlie durch die lauen Sommernächte und setzt alles auf eine Karte ...

 

Meine Meinung: 

Die Geschichte von Katie hat es geschafft, mich sehr zu berühren.

Der jugendliche Schreibstil, mit dem aus ihrer Sicht erzählt wird, wirkt authentisch und sympathisch.

Durch ihre Krankheit ist Katie in ihrem Leben sehr eingeschränkt und verbringt ihre Zeit mit Lernen und Songs schreiben. Katie interessiert sich für Wissenschaft und das Universum und hat natürlich die normalen Träume einer jungen Erwachsenen, z.B. aufs College gehen, von denen sie aber weiß, dass sie unerreichbar sind - nur eines möchte sie unbedingt: etwas Bleibendes hinterlassen. Denn ihr ist bewusst, dass Menschen mit der XP-Krankheit nicht lange leben.

Ihr Vater ist für sie da und unterstützt sie so gut er kann. Natürlich setzt er ihr klare Grenzen und Vorschriften, die sie mittlerweile zu gerne überschreiten möchte, aber e liebt seine Tochter und kümmert sich seit dem Tod seiner Frau allein um sie. 

Auch Katie liebt ihren Vater über alles, was ich wirklich schön finde und was man beim Lesen auch gefühlt hat.

Dann kommt Charlie in Katies Leben. Charlie ist so ein toller Junge, der einfach alles richtig macht.

Er findet Katie perfekt und will so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen - in der sich Katie nicht traut, ihm von ihrer Krankheit zu erzählen, da sie nicht möchte, dass er in ihr nur diese Krankheit sieht.

Dabei mag Charlie sie wirklich und hat selber sein Päckchen zu tragen. 

Aber Katie ist eben unsicher und hat schon seit langem niemanden Neues kennen gelernt.

Ihre beste Freundin Morgan hält schon seit Jahren zu ihr und treibt sie voran, ihr Charaktere ist witzig, stark und positiv und ist genau das, was Katie braucht.

Im Laufe der Geschichte wächst einem Katie so sehr ans Herz und man fühlt mit ihr mit, bis die Tränen kommen.

Ohne allzu großes Herzschmerzdrama schafft dieses Buch eine sehr berührende Atmosphäre rund um einen Teenager-Sommer der etwas anderen Art. 

 

Fazit: Ein Buch, das einem die Augen öffnet, wie gut man es eigentlich hat und womit andere Menschen täglich zu kämpfen haben.

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)