Rezension: Nur um dich lächeln zu sehen

Titel: Nur um dich lächeln zu sehen

Autor: Emery Lord

Verlag: Cbj

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Rezensionsexemplar

Klappentext:
Als Vivi neu nach Verona Cove kommt, das kleine Nest an der Westküste, spürt sie sofort: Hier ist ein Neuanfang möglich. Als ihr dann der hinreißende Jonah mit seinen phänomenalen Kochkünsten begegnet, verfällt sie ihm augenblicklich - und Jonah ihr. Mit unbändiger Lebenslust und einem Feuerwerk aus Gedanken und Gefühlen wirbelt Vivi durch Jonahs Leben und das seiner Familie. Und mit jedem Tag ihres Zusammenseins spürt Jonah die Last, die er seit dem Tod seines Vaters mit sich schleppt, leichter werden. Doch Vivis Dämonen sind mächtig, und obwohl dieser gleißende Sommer fast unbeschwert ist, wird er sie beide für immer verändern ...

 

Meine Meinung: 

Vivi verbringt den Sommer in einer wunderschönen Küstenstadt, in die sie sich von Anfang an verliebt. Ein kleiner heimeliger Ort in Californien... so schön beschrieben, dass man selber gerne dort wäre.

Vivi ist glücklich und unbeschwert fröhlich, etwas einnehmend, interessiert sich für Mode und hat ihre Frisur und die Liebe zu Lippenstift der Ikone Marilyn Monroe nachempfunden (somit passt das Cover schon mal perfekt!). 

Sie redet manchmal Schwachsinn, um andere aufzumuntern, kümmert sich wirklich um jeden, will möglichst viel erleben und unternimmt einfach eine Menge. Sie ist aktiv und bunt und fröhlich -  trotzdem macht sich ihre Mutter Sorgen um sie und die Pillen, die sie nehmen soll ... anscheinend steckt noch etwas mehr in dieser Person, als man anfänglich vermuten würde. 

Aber da will ich nicht mehr verraten.

Vivis Mutter ist Künstlerin und sonst eher wenig mit ihrer Tochter beschäftigt, von ihrem Vater weiß Vivi nicht einmal den Namen, auch wenn sie das gerne ändern würde.

Jonah hat eine große Familie, in der auch das kleinste Geschwisterkind im Haushalt helfen muss und die ältesten  versuchen, den verstorbenen Vater und die davon depressiv gewordene Mutter zu ersetzen.

Jonah verliebt sich schnell in die fröhliche Vivi, weil sie so anders ist als das, was er kennt und weil sie sein Leben mit einem Schlag total auf den Kopf stellt. 

Vivi freut sich, den gestressten Jonah kennen zu lernen, denn sie will ihn zum Lächeln bringen.

Die Liebe geht schnell, da beide sich mögen, aber die Beziehung ist nie wirklich problemlos, schließlich fängt der Leser langsam an zu ahnen, was mit Vivi nicht stimmt... und gegen Ende hin wird alles ziemlich heftig und berührend.

 

Wer eine fröhlich leichte Sommerlektüre erwartet, ist hier fehl am Platz, aber wer eine berührende und auch erschütternde Geschichte in einem malerischen Setting lesen will, sollte zu diesem Buch greifen!

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! :)