Rezension: Sinners of Saint, Vicious Love

Titel: Vicious Love - Sinners of Saint

Autor: L. J. Shen

Verlag: LYX
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

Klappentext:

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat. 

Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten …  

 

Meine Meinung: 

Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Das lag nicht an dem Schreibstil oder der Handlung, sondern an der männlichen Hauptperson.

Ich finde Soziopathen einfach nicht heiß. Oder Männer, die sich wie welche benehmen und die Liebe ihres Lebens bestechen und erpressen.

Da ist es mir auch egal, in was für beschissenen Verhältnissen der Typ aufgewachsen ist, so behandelt man einfach keine Menschen, die man liebt!

Und demzufolge konnte mich auch die weibliche Hauptperson nicht überzeugen, da sie einen selbstsüchtigen Typen begehrt, der sie erpresst, besticht und herumkommandiert als wäre sie sein Eigentum oder sein persönliches "Helferlein". Was übrigens sein Spitzname für sie ist.

(Ich musste dabei übrigens immer an Daniel Düsentriebs kleines Glühbirnenmännchen denken.)

Aber auch wie es dann zur Sache kommt, hat mir nicht gefallen. Die erste Hälfte passiert kaum was (außer Erpressung und Bestechung), sodass man die Charaktere und ihre Facetten kennen lernt (und man sich seine Meinung bilden kann)nund dann kommen sie sich (erst) in der zweiten Hälfte näher und plötzlich wirkt alles überstürzt und unvollständig, weil die Emotionen fehlen...

Ich wollte mir die letzten 100 Seiten dann echt nicht mehr geben und habe es abgebrochen. Gut möglich, dass es dann noch richtig emotional und einfach klasse wird, aber eine  Geschichte um Charaktere, die es nicht geschafft hat, einen auf den ersten 300 Seiten zu packen, muss man wohl echt nicht zuende lesen.

 

Fazit: Es ist nicht scheiße, aber ich würde es auch nicht empfehlen, weil es einfach nicht meinen Geschmack trifft