Rezension: Sturmtochter - für immer verboten

Titel: Sturmtochter - für immer verboten

Autor: Bianca Iosivoni

Verlag: Ravensburger

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

 

 

 

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

Klappentext:

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht - die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen ...

Meine Meinung: 

Vielleicht ist das wieder so ein Fall, wo ich das falsche Buch zur falschen Zeit gelesen habe.

Denn das Thema geht bei mir immer, ich liebe Bücher mit Stürmen! Vielleicht ist das aber auch der Nachteil, weil ich die anderen alle besser finde?

 Die Charaktere sind irgendwie nicht so richtig bei mir angekommen, auch nicht ans Herz gewachsen... zu sehr austauschbarer Einheitsbrei ohne liebenswerte Details.

Dem Leser begegnen mehrere wichtige Charaktere, die vorgestellt werden.

Ava (die Hauptperson), die Elementare gekämpft - und noch nie wirklich hinterfragt hat, woher diese kommen - erfährt plötzlich mehr darüber und auch über sich selbst.

Dazu kommt fast zeitgleich die Qual der Wahl zwischen zwei Jungs.

Mit Lance geht sie schon seit einiger Zeit auf die Jagd, aber wirklich mehr für ihn empfindet Ava erst, als auch noch der andere geheimnisvolle Typ auftaucht (Mist, ich habe bereits seinen Namen vergessen). Ava hat außerdem eine beste Freundin, aber auch ihr Name ist mir entfallen und sie war eben diese typische Klischee-beste-Freundin ... mit Geheimnis. 

Und nebenbei dreht sich alles um 5 mächtige Clane und die Magie der Elemente.

Die Rahmenhandlung hat mir gefallen, auch wenn es nicht wirklich was superneues ist. 5 mächtige Clans, Herrscher über Elemente, eine Monster-bekämpfende Hauptperson... okay, klingt halt nach etwas, was ich definitiv lesen würde.

Dann ist es aber so, dass die Magie, die Herrschaft über die Elemente, nur unbewusst geschieht und die Personen nicht das Gefühl haben, sie würden etwas beherrschen. Schade.

Mit Feuer teleportieren, mit Erde Pflanzen kontrollieren... wie genau das alles abläuft, erfährt man nicht.

Die Kämpfe erinnern an "die Chroniken der Unterwelt", welche ich sehr gerne gelesen habe. Wenigstens ist Ava kein naives Dummchen, das völlig belanglos durch die Geschichte stolpert. Sie weiß sich zu verteidigen, aber das ist dann auch wieder alles.

Auch diese zwei Kerle mit ihrem attraktivem Aussehen .. das hätte nicht sein müssen. Aber man braucht ja wahrscheinlich was, das drei Bände füllen kann!

 Irgend wie hätte ich nichts dagegen gehabt, hier einen Einzelband zu lesen.

Erst das letzte Drittel würde ich als spannend und mitreißend beschreiben  und das reicht mir nicht, um zwei weitere Teile lesen zu wollen.

Außerdem sind mir Logikfehler aufgefallen und das stört mich ja immer gewaltig.

 

Fazit: Findet bestimmt seine Fans, ich gehöre nicht dazu.