Rezension: Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied

Titel: Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied

Autor: Victoria Schwab

Verlag: Loewe

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

Klappentext:

(Das ist der Text von der Rückseite des Buchs, denn der Text in der erste Klappe vorne verrät ja schon die ganze Geschichte!)

"Sunai, Sunai, schwarze Augen - Ihr Lied wird dir die Seele rauben" In Verity City kennt dieses Lied jedes Kind. Denn nachts gehört die Stadt den Monstern. Und bist du abends bei Anbruch der Dunkelheit nicht rechtzeitig daheim, so kann dich keiner mehr retten...

Doch Kate Harker und August Flynn haben keine Angst vor den Kreaturen der Nacht. Denn manchmal sind es die Menschen, vor denen du dich viel mehr fürchten musst...

 

Meine Meinung: 

Ich glaube, ich habe gerade eins meiner Jahreshighlights zu Ende gelesen!

Die Geschichte beginnt interessant, ist mir aber noch nicht fesselnd genug.

Am Anfang wird das alles mit der geteilten Stadt und den Monstern noch nicht so gut erklärt und man erhält erst mit der Zeit einen Überblick.

Zuerst fand ich das doof, dann hat es aber dafür gesorgt, dass ich immer mehr von der Geschichte gefesselt wurde je mehr ich mit den/ über die Charaktere erfahren habe.

Dieser Moment, als die beiden Protagonisten aufeinander treffen, war für mich der Moment, nachdem ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. 

Nachdem Kate an ihrer alten Schule ein Gebäude in Flammen aufgehen lassen hat, möchte sie auch auf der neuen Schule einen bleibenden Eindruck hinterlassen. August (der sich Freddie nennt) kommt zeitgleich mit dem Ziel an die Schule, um  Kate zu beobachten und näher kennenzulernen.

Über beide wird abwechselnd berichtet und so verbinden sich ihr Schicksal und Absichten zu einer spannenden Geschichte. Und dazu: Monster, und zwar zwei brutale Arten und eine ganz spezielle Art. Aber ich will nichts spoilern.

Kate hat früh ihre Mutter bei einem Unfall verloren, den sie selbst überlebt hat. Sie gibt sich nach außen hin besonders taff. Sie weiß aber gar nicht so richtig was sie eigentlich will und sehnt sich vor allem nach Aufmerksamkeit von ihrem Vater, der by the way der Chef der einen Stadthälfte ist und über ein paar viele Monster befielt. Kate ist eine ziemlich abgebrühte und starke Person, die nichts so schnell umhauen kann. Ziemlich badass aber trotzdem liebenswert!

Bei August ist das ein wenig anders. Er wünscht sich nichts sehnlicher als jemand anders zu sein. Seine Familie hat Erwartungen an ihn, die er erfüllen will, aber eigentlich möchte er nur normal sein und Musik machen. Ich fand seine Gefühle sehr verständlich dargestellt und sein Charakter ist mir sehr nahe gegangen!!

(Dies ist übrigens keine Liebesgeschichte. Aber ich liebe Kate und August.)

Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Und die Monster - was sie sind und wie sie entstehen ist einfach eine so coole Idee!

Die Autorin hat es sehr gut geschafft die beiden Sichten immer  noch thematisch zu verzweigen und so eine mitreißende Geschichte aufzubauen, für die man gerne länger wach bleibt, weil das Lesen so viel Spaß macht!

 

Fazit: Ultimative Empfehlung! Ein Buch, das man erleben sollte. 


Ein Erscheinungsdatum für den zweiten Teil ist leider noch nicht festgelegt, aber auf Englisch gibt es ihn schon! Es handelt sich um eine Duologie.