Rezension: Fanny und wie sie die Welt sieht

Titel: Fanny und wie sie die Welt sieht

Autor: Alexa Henning von Lange
Verlag: Thienemann-Esslinger

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar.

Klappentext:

Nie ist Fanny so gerne in die Schule gegangen wie an diesem Morgen. Denn sie hat ein richtig gutes Referat in der Tasche und brennt darauf, es vorzutragen. Aber warum blickt sie plötzlich in das Gesicht eines fremden Mädchens mit weißer Perücke? Und genau vor ihr ist ein echtes Schloss! Kein Zweifel, sie ist in einer anderen Zeit gelandet. Nicht nur, dass Fanny auf einmal ein Leben bei Hofe führt, sie lernt auch Amadeus kennen. Den Amadeus, von dem sie ihrer Klasse gerade noch erzählen wollte! Was hat das zu bedeuten? Das hat doch alles gar nichts mit ihr zu tun – oder etwa doch?

Meine Meinung:

Dieses Buch war ein schönes kleines Lesevergnügen. Als Mozart-Fan und Liebhaber von Zeitreise-Büchern hat mich der Inhalt ja förmlich angesprungen.

Fanny mag die Schule nicht und stellt sich sowieso die Frage, wozu das ganze Lernen nützlich sein soll. Auch das Klavierspielen liegt ihr nicht wirklich ... Sowieso ist ihre große Schwester besser in allem. Bis diese ihr dann bei einem Referat hilft und Fanny so topp vorbereitet zum Unterricht erscheint - von wo sie aber plötzlich verschwindet, um fast drei Jahrhunderte früher in einem großen Garten aufwacht.

Am (schätzungsweise) Wiener Hof begegnet Fanny (nicht ganz historisch korrekten) Kindern der Kaiserin, die sich auf das kommende Konzert von Amadeus Mozart freuen. Sie halten Fanny missverständlich aufgrund ihrer modernen Kleidung für einen Reisenden aus dem fernen Ausland und nehmen sie auf. So lernt Fanny einiges über die Zeit des Rokokos, wundert sich über das viele Puder und die hohen Perücken und bekommt schließlich die Möglichkeit, sich höchstpersönlich mit dem Wunderkind zu unterhalten! Und dieser hat einige wichtige Dinge zu sagen ...

 

Fazit: Die Message dieser Geschichte hat mir wirklich gut gefallen!