Rezension: Der Polarbären-Entdeckerclub

Titel: Der Polarbären-Entdeckerclub - Reise ins Eisland

Autor: Alex Bell
Verlag: FISCHER Sauerländer

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen.

Klappentext:

Ihre erste Expedition mit dem legendären Polarbären-Entdeckerclub beginnt mit einer Katastrophe: Die Juniorforscher Stella, Beanie, Shay und Ethan werden von der Gruppe getrennt und sind plötzlich mitten in Eis und Schnee auf sich gestellt – und sie können einander nicht ausstehen! Aber im Kampf gegen gruselige Frostelfen und fleischfressende Kohlköpfe wird ihnen bald klar, dass sie dieses Abenteuer nur bestehen können, wenn sie eines tun: ihre Rivalitäten überwinden und fest zusammenhalten.


Meine Meinung: 

Stella Starflake Pearl wünscht sich eines am allermeisten: Wie ihr Adoptivvater Felix möchte sie ein Entdecker sein! Aber das ist nur Männern vorbehalten. Doch als Stellas Tante Felix vor eine schwierige Wahl stellt, nimmt er Stella kurzerhand mit zum Polarbären-Entdeckerclub.

So kommt es schneller als gedacht dazu, dass Stella ihre erste Expedition antritt. Mit dabei sind Beanie (ein etwas sonderbarer, missverstandener junger Magier, den man dennoch schnell ins Herz schließt), Shay (ein Junge, der mit Wölfen kommunizieren kann!) und Ethan (ein Draco Malfoy wie er im Buche steht). 

Durch eine Horde aufgeregter Mammuts werden die Kinder von den Erwachsenen getrennt und sind von da an auf sich allein gestellt.

Gemeinsam meistern sie viele brenzlige Situationen und wachsen trotz der anfänglichen Abneigung etwas mehr zusammen. Doch im Eis lauert noch etwas ganz anderes - denn Stellas Albträume scheinen realer zu sein als gedacht und auch das Geheimnis um ihre Herkunft scheint näher zu sein als sie sich jemals hätte träumen können.

Die Handlung ist mitreißend, fantasievoll und irgendwie auch unglaublich niedlich erzählt. Die Charaktere sind unterschiedlich und jeder für sich hat seine eigene Stärke.

Mein kleines persönliches Highlight sind die Entdecker-Club-Regeln, die am Ende des Buchs aufgeführt sind - so viel amüsanten, exzentrischen Nonsens habe ich lange nicht mehr gelesen! 

Die Autorin hat wirklich alle Details beachtet und so viele tolle Ideen mit eingebracht!

 

Fazit: Einhörner, Mini-Dinoausier und Eisbärenkinder als Haustiere, Mini-Pinguine als Souvenir, das Auge eines Sturms zum Greifen nah oder Frostelfen und Kohlköpfe als grausame hungrige Bestien ... hier ist alles möglich! Dieses Buch sprudelt nur so über von fantasievollen Ideen. Das Lesen hat unglaublich viel Spaß gemacht!

 

 

Spoiler: Das Ende ist echt fies, jetzt muss ich unbedingt den nächsten Teil lesen!!!


Wer die englische Originalausgabe lesen möchte, hat sogar das Glück, ein paar sehr schöne detailreiche Illustrationen betrachten zu können! :)

... und Teil 2 gibt es im Englischen auch schon !