Rezension: Trust

Titel: Trust

Autor: Kylie Scott
Verlag: LYX

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar.

Klappentext:

Edie Millen hatte hohe Erwartungen an ihr letztes Highschooljahr – mitten in einen Raubüberfall zu stolpern, gehörte jedoch nicht dazu. Als ihr das Gerede ihrer Mitschüler zu viel wird, wechselt sie die Schule – nicht ahnend, dass sie dort auf John Cole treffen würde, der ihr an jenem Abend das Leben rettete. Wilde Gerüchte ranken sich um John – er sei gewalttätig und deale mit Drogen. Edie weiß, dass sie ihr Herz aufs Spiel setzt, doch kann sie nicht gegen die Gefühle ankämpfen, die John in ihr hervorruft ... 

Meine Meinung:
Eine Geschichte, die sich von anderen deutlich abhebt.

Alles beginnt mit einem heftigen, brutalen Überfall, den die Hauptperson Edie nur knapp überlebt. Ausgerechnet ein Drogendealer rettet ihr das Leben!

Von den traumatischen Ereignissen verfolgt, wechselt Edie die Schule und begegnet ihrem Retter dort erneut. 

Die Protagonisten besuchen zwar noch die Highschool, aber vom Charakter und Handeln sind sie schon sehr erwachsen. 

Edie war eine ganz normale Schülerin mit den typischen Komplexen einer Teenagern. Jetzt ist sie traumatisiert und ihre Prioritäten verändern sich - plötzlich erscheinen ihr die zickigen Kommentare der Mitschülerinnen bedeutungslos, schließlich hat sie dem Tod bereits ins Auge geblickt. Dazu kommt, dass ihr Retter keinen guten Ruf hat - als Drogendealer und Frauenheld. Doch je besser sie John kennenlernt, desto deutlicher wird, dass auch ihn die Ereignisse verändert haben. Er möchte etwas für seine Zukunft tun und seine Vergangenheit hinter sich lassen.

Edie schafft es nicht, sich von ihm fernzuhalten. Mit ihrer neuen Abgeklärtheit lässt sie sich nun weniger herumschubsen und Johns Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass sie ihre Komplexe hinter sich lässt. Aber ihre Mutter hält nicht viel von Edie Retter und seine Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln wie gehofft ...

An diesem Buch ist vieles so authentisch und wahr. Edies Freundschaften, ihre Gedanken und ihre Komplexe sind realistisch und haben mich sehr mit ihr mitfühlen lassen. Auch John ist etwas mehr als der typisch attraktive Kerl und wie die beiden sich trotz der Umstände immer näher kommen und Vertrauen zulassen, ist wunderschön zu lesen!

Und dann dieses Cover, zum anbeten!

Eine berührende, ehrliche Geschichte.