Rezension: Lost in a Kiss

Titel: Lost in a Kiss

Autor: Kati Wilde

Verlag: Droemer Knaur

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar

 

Klappentext:

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.

Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …


Meine Meinung: 

Aspen hat gerade den Collegeabschluss in der Tasche und freut sich auf einen Urlaub mit ihrer besten Freundin - leider ist deren arroganter, überforsorglicher Bruder auch mit dabei. Als Bethany kurzfristig anspringt, steht Aspen Bram alleine gegenüber. Beide hatten keinen guten Start und Brams fürsorgliche Art gegenüber seiner Schwester kommt gegenüber Aspen leider eher wenig feinfühlig zum Vorschein.

Bram ist reich und Aspen ist arm, was ihn dazu veranlasst, seine voreingenommene und arrogante Einstellung zu zeigen und Aspen damit auf die Palme zu treiben. Zu Beginn ist er der schroffe, gutaussehende Schnösel, der ständig mit seinem Geld versucht Aspen zu unterstützen - aber im Laufe der Handlung ändert sich das natürlich und man bekommt seine guten Seiten zu sehen. 

Aspen ist eine sehr reflektierte und empathische Person, selbstbewusst und bewundernswert eigenständig und  durchsetzungsstark. Sie verfolgt ihre Ziele und lässt sich nicht aufhalten - und von niemandem ungerecht behandeln.

Während der Reise (und auch schon davor) gibt es viele schlagfertige Gespräche zwischen den beiden und auch witzige Situationen. Ich habe mich beim Lesen also sehr gut unterhalten gefühlt und musste häufig Schmunzeln! Auch, dass die Charaktere von beiden so gut ausgearbeitet sind, hat mir gut gefallen!

Als sich allerdings das Verhältnis zwischen den beiden ändert, verliert die Geschichte stark an Handlung - aber dafür gibt es eine Menge an gewissen Szenen.  Leser, die dies in so einem Roman erwarten, kommen also voll auf ihre Kosten. 

Insgesamt ist die Geschichte klasse und vor allem das Ende hat mich sehr zufrieden stellen können. Meistens ist es ja zu viel aufgebauschtes Drama, aber hier war alles perfekt und passend!

 

Fazit: Da die Charaktere der beiden so toll ausgearbeitet sind und es zwischendurch Momente zum Schmunzeln und dazu viel Erotik gibt, lässt sich das Buch richtig schön lesen!