Rezension: Ein Junge namens Weihnacht, Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Titel: Ein Junge namens Weihnacht

Autor: Matt Haig

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

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Klappentext:

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Meine Meinung: 

Was für eine einzigartig bezaubernde, faszinierende und abenteuerliche Geschichte!

Nikolas ist ein Junge, der viel durchmachen muss, in Armut auchwächst und früh seine Mutter verliert. Als sein Vater sich aufmacht um in Hoffnung auf Reichtum eine Elfenstadt zu finden, bleibt er bei seiner fiesen und gemeinen Tante zurück. Bald beschließt er, seinen Vater zu suchen und begegnet im Wald einem Rentier, das mit ihm den Weg vortsetzt. In der Elfenstadt angekommen, stellt er fest, dass Elfen vielleicht doch keine so netten Gesellen sind und auch, dass sein Vater bereits dort gewesen ist ...

Das Buch ist fantasievoll geschrieben, mit einem kindlich-naiven Touch aber ohne dabei den Ernst des Lebens zu beschönigen. Teilweise wird die Geschichte wirklich emotional und berührend, aber es gibt auch einige Momente zum Schmunzeln. 

Alle verschiedene Wesen, vom Rentier bis zum Elf sind die Charaktere toll überlegt.  Auch die Illustrationen sind einfach klasse!

 

Fazit: Eine sehr berührende, durchdachte und auch humorvolle Geschichte, die junge und alte Leser faszinieren wird!


 Titel: Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Autor: Matt Haig

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

 

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Klappentext:

Die achtjährige Waise Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrermädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der hat jedoch alle Hände voll zu tun: Aufruhr im Wichtelreich, Rentiere, die vom Himmel fallen, der Weihnachtszauber, der schwächer wird – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen. Aber Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen: Nur mit ihrer Hilfe kann der Weihnachtszauber gerettet werden!

 

Meine Meinung:

Der erste Band hat mit dem Geschenk für Amelia aufgehört, in diesem Teil ist sie nun eine der Hauptpersonen.

Ein Jahr ist vergangen und Amelia hat es schwer als Schornsteinfegerin im viktorianischen London mit einer sterbenskranken Mutter. Auch den Elfen in Elfheim stehen schwere Zeiten bevor.

Man trifft bekannte Charaktere wieder, und lernt neue Persönlichkeiten kennen - darunter Charles Dickens und die Queen höchstselbst! Diese historischen Details sind sehr schön in die Geschichte eingebunden. Auch die neuen Charaktere gefallen mir richtig gut! Natürlich wird ein kleiner Antagonist gebraucht - nach dem Ende des ersten Teils hätte ich das zwar ausgeschlossen, aber so hat die Story etwas mehr biss. 

Manchmal könnte Nikolas etwas besser reagieren ... aber ganz ehrlich, als Weihnachtsmann unter Elfen verliert man wohl etwas Scharfsinn - ihm sei alles verziehen.

Durch die wechselnden Perspektiven zwischen Elfenwelt und London bleibt die Handlung mitreißend und interessant und es gibt wieder sowohl spannende als auch traurige Momente.

Matt Haig schafft es erneut, diese Geschichte auf wunderschöne Art und Weise zu erzählen.

 

Das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil verständlich.


Titel: Ich und der Weihnachtsmann

Autor: Matt Haig

Verlag: dtv

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

 

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Klappentext:

Aus ist es mit der Ruhe in Wichtelgrund – eine finstere Intrige wird geschmiedet, und zwar vom hinterlistigen Osterhasen. Das Wichtelreich soll untergebuttert und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückgestuft werden! Das können Amelia, das ehemalige Kaminkehrermädchen, und Nikolas alias der Weihnachtsmann nicht zulassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln der Fantasie darum, Wichtelgrund und Weihnachten zu erhalten.

Meine Meinung:

Diese Geschichte zu lesen hat, wie auch die Vorgänger, wieder viel Spaß gemacht! Diesmal erzählt Amelia aus ihrer Sicht, wie sich das Leben in Wichtelgrund abspielt - und wie sie vergeblich versucht, dort ihren Platz zu finden.

In dieser abstrakten aber dennoch glaubwürdigen Welt erfährt Amelia nicht nur Feindseligkeit sondern extreme Ausgrenzung.

Der Autor stellt sehr gut dar, wie sich die Elfen in zwei Gruppen aufteilen und auch, wie es sich anfühlt, von einer Gesellschaft nicht willkommen geheißen zu werden. Man kann hautnah mit Amelia mitfühlen und hofft auf ein Happy End.

Das sentimentale Ende wirkt endgültig, aber ich hoffe ganz fest, dass es vielleicht doch noch ein paar mehr Bücher über die Geschehnisse in Wichtelgrund geben wird! 

 


Titel: The Truth Pixie

Autor: Matt Haig

Verlag: Canongate Books Ltd. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

 

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Auch wenn dieses Buch nicht ganz in die Reihe passt, möchte ich es hier auch noch erwähnen.

Dies ist ein kleiner Zusatzband, der sich nur um die mittlerweile wohl allbekannte Truthpixie dreht. 

Auf den 119 Seiten überwiegen die Illustrationen, denn es ist mehr als Kinderbuch gedacht als die anderen Bände. 

Da die wenigen Textanteile in Reimen verfasst sind, erinnert mich dieses Büchlein an die Werke von Dr. Seuss. Nur, dass die Truthpixie anders als der Grinch niemanden unglücklich machen will!

Die unterhaltsamen Reime enthalten eine Prise Ernsthaftigkeit, wodurch matt Haig wieder einmal eine wunderbare Message sendet. 

Fazit: Kurzes aber tolles Lesevergnügen, die Illustrationen sind wieder on point!