Rezension: Die Konferenz der Tiere

Titel: Die Konferenz der Tiere

Autor: Erich Kästner

Verlag: Atrium

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen.

Klappentext:
Eines schönen Tages wurde es den Tieren zu dumm.
»Wir werden die Welt schon in Ordnung bringen! Wir sind ja schließlich keine Menschen!« Oskar, der Elefant, und seine Freunde haben eine Konferenz der Tiere einberufen. Sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege denken und darüber ganz die Kinder vergessen. Das muss anders werden!, fordern die Tiere aus allen Himmelsrichtungen. Schon bald aber müssen sie feststellen: Die Menschen nehmen sie nur ernst, wenn sie ein paar kluge Tricks anwenden.

 

Meine Meinung:

Mit den Erzählungen von Kästner bin ich groß geworden, diese Geschichte kannte ich Aber noch nicht. Dabei ist das Thema besonders wichtig!

Es ist schön zu lesen, wie die einzelnen Tiere bedacht werden, kein Schritt wird übersprungen: zuerst wird angerufen, dann gereist, schließlich versammelt und gehandelt. Jedes Tier hat so seinen kleinenAuftritt und diese Liebe zum Detail hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Die Illustrationen ergänzen die Geschichte perfekt und durch einzelne Telegramme wird der Inhalt gut gegliedert.

Die Lösungsansätze der Tiere haben mir besonders gut gefallen und auch vor allem das, was den Tieren am wichtigsten ist: Die Kinder!

Der Verlag hat sich dazu entschieden, den Originaltext nicht zu verändern und so kommt der Begriff "Neger" im Buch vor - ich hätte mir dazu einen Disclaimer vor dem Text gewünscht undnicht erst auf der letzten Seite.

Das Ende ist etwas zu schön, um wahr zu sein, gibt Kindern aber beim Lesen bestimmt Hoffnung.

Ein tolles Buch zu einem wichtigen Thema!