Gastrezension: 1x Pech und 11x Glück

Titel: 1x Pech und 11x Glück

Autor: Alyssa Hollingsworth
Verlag: Loewe

Franzis Bewertung: 4,8 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. Leseexemplar.

 Inhalt & Meinung: 

Sami und sein Großvater haben viel verloren bei ihrer Flucht aus Afghanistan, nur ihre Erinnerungen und die Rubab (traditionelles Musikinstrument) sind ihnen geblieben. Der Diebstahl der Rubab, die Sami sprichwörtlich aus der Hand gerissen wird, ist deshalb natürlich besonders schlimm, gerade für seinen Großvater. Verzweifelt beschließt Sami, sein Bestes zu tun um das geliebte Instrument zurück zu bekommen, nachdem er dieses bei einem Pfandleiher wiedergefunden hat. Leider besitzt er nicht einmal annähernd genügend Geld.

Doch dann bietet ein Mitschüler ihm an, Samis Schlüsselanhänger gegen etwas anderes einzutauschen und eine Idee ist geboren....

Dies ist ein wunderschönes und rührendes Buch. Zugegebenermaßen meide ich in der Regel Flüchtlingsgeschichten, aber die Vertreterin des Verlages hatte mir diese so nett ans Herz gelegt. Ich habe mich auch gleich in der Handlung eingefunden und beim Lesen entwickelt sich so ein Sog, dass ich gar nicht gemerkt habe wie die Zeit verging. Sami ist ein sehr sympathischer Charakter, der nach dem Diebstahl mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat und einfach nur seinen Großvater wieder zum Lächeln bringen möchte. Dieser ist auch so ein lieber alter Herr, das er fast mein Lieblingscharakter des ganzen Buches war. Im Laufe der ganzen Tauschaktionen findet Sami dann auch Freude und beginnt mit seiner Vergangenheit fertig zu werden und wird langsam immer fröhlicher.

Insgesamt ist es ein berührendes, tolles und mutmachendes Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe ☺️


Das ist Franzi.

Franzi ist Buchhändlerin mit einer nie endenden Leidenschaft fürs Lesen. Am liebsten ist sie nämlich in anderen Welten zuhause - Mittelerde wäre ihre Wunschheimat (aber eigentlich überlegt sie sich das nochmal). Am liebsten liest sie Jugendbücher und Young Adult.

Sie redet leidenschaftlich gerne über Bücher, aber ich habe sie gezwungen, die Rezensionen für mich aufzuschreiben.