Rezension: Mondprinzessin

Titel: Mondprinzessin

Autor: Ava Reed
Verlag: Drachenmond

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. 

Klappentext:
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

 

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Story hat mich verwirrt, aber danach konnte ich der Handlung gut folgen.

Lynn ist eine sympathische Protagonistin und ich mag, dass sie Kampfsport lernt. Zu ihrem Retter Juri kann ich leider gar nichts sagen, denn er bleibt so flach wie ein Blatt Papier. Es ist ebenso schwer, ihn näher zu beschreiben, wie auch die zwei Erzählperspektiven von ihm und Lynn auseinander zu halten. 

Leider erhält keiner der Charaktere im Laufe der Geschichte mehr Tiefe ...

Es hat mich gestört, wie wenig Emotionen und Selbstreflexion Lynn gezeigt hat - bis auf Tränen kam da nichts, dabei gibt es so viele Situationen, die dafür Potential gehabt hätten! (Spoiler: Sie landet plötzlich auf dem Mond und anstatt wissen zu wollen, wie zur Hölle sie dort überhaupt hingelangt ist und was diese Menschen von ihr wollen, beschwert sie sich über die vielen Kleider in ihrem Kleiderschrank?! Nach sechzehn Jahren sieht sie ihre Eltern wieder! Sie erfährt, dass sie damals entführt wurde und dass immer noch jemand nach ihrem Leben trachtet! Aber sie heult mal kurz ein bisschen und geht dann zurück zur Tagesordnung. So viel verschenktes Potential. Wirklich schade. Spoiler Ende)

Die Handlung ist auch relativ vorhersehbar und die Liebe der beiden eh schon vorprogrammiert.

Ich habe mir mehr erhofft, finde das Buch insgesamt aber gar nicht schlecht. Ich denke, dem Buch hätten so ca. 200 Seiten mehr ziemlich gut getan. 

Pluspunkte gibt's für die Schutzgeister-Tiere, vor allem für Lynns Waschbärin Tia.🐾