Rezension: Amy und die geheime Bibliothek

Titel: Amy und die geheime Bibliothek

Autor: Alan Gratz

Verlag: Hanser

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

Klappentext:
Amy liebt Bücher und das Lesen. Doch dann wird ihr Lieblingsbuch aus der Schulbibliothek verbannt – angeblich ist es ungeeignet für Grundschüler, respektlos und unmoralisch. Die sonst so zurückhaltende Amy ist empört: Es ist ein ganz tolles Buch! Und jeder sollte es ausleihen und lesen können! Als immer mehr Bücher aus den Regalen verschwinden, eröffnet Amy kurzerhand die G.S.B., die Geheime Schließfach-Bibliothek. Hier können ihre Mitschüler alle verbannten Bücher heimlich ausleihen. Schon bald boomt Amys Bibliothek, und gemeinsam schmieden die Kinder einen Plan, um sich gegen die Bücherverbannung zur Wehr zu setzen. Denn niemand soll ihnen vorschreiben, welche Bücher sie lesen dürfen!

 

Meine Meinung:

Was für ein großartiges Buch!

Ich wünschte, ich hätte es schon in meiner Kindheit lesen können, denn dann wäre Amy schnell zu einer Kindheitsheldin geworden. Ihre Entwicklung in der Geschichte ist klasse, von einem schüchternen Mädchen, das sich in Büchern verkriecht wird sie zu einer starken Person, die für ihre Rechte und die Leseleidenschaft eintritt. Ihr chaotisches Zuhause mit den zwei Schwestern und zwei Hunden stört sie zwar sehr, aber ihre Eltern haben offene Ohren für ihre Probleme. Die freundliche Bibliothekarin ist klasse und Amys Freunde sind auch toll. Die Geschichte hat ihre Hoch- und Tiefpunkte und auch wenn viel Ungerechtigkeit herrscht, kann man unglaublich gut mitfiebern, wie Amy versucht, die Bücher zu retten und sich immer neue Taktiken ausdenkt.

Ich kann diese Geschichte wirklich jedem empfehlen, auch wenn es hier in Deutschland meines wissens nach keine verbannten Bücher in den Bibliotheken gibt. Dies ist eine Tatsche, auf die man dennoch hinweisen sollte und vor allem ist es Amys Leidenschaft für Bücher, die jedes Kind bewundern und anstreben kann.