Rezension: Willa of the Wood

Titel: Willa of the Wood

Autor: Robert Beatty

Verlag: Disney Hyperion

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten

 

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Klappentext:

Willa, a young night-spirit of the Great Smoky Mountains, is her clan's best thief. She creeps into the homes of day-folk under cover of darkness and takes what they won't miss. It's dangerous work-the day-folk kill whatever they do not understand--but Willa will do anything to win the approval of the padaran, the charismatic leader of the Faeran people.

When Willa's curiosity leaves her hurt and stranded in the day world, she calls upon an ancient, unbreakable bond to escape. Only then does she discover the truth: not all day-folk are the same, and the magical foundations that have guarded the Faeran for eons are under attack.

 

As forces of unfathomable destruction encroach on her home, Willa must decide who she truly is. To save the day-folk family that has become her own--and lift the curse that has robbed her people of their truth--Willa will meet deadly force with trusted alliance, violence with shelter, and an ever-changing world with a steady heartbeat of courage.

 

Meine Meinung:
Das Cover hat sofort geschrien "kauf mich", denn es erinnert mich sehr an Prinzessin Mononoke.

Dies ist zwar ein Kinderbuch mit zwölfjähriger Heldin, aber es hat auch seine grausamen Seiten.

Protagonistin Willa ist ein Waldgeist/ Waldmädchen, dass die Menschen bestiehlt. Sie ist eine Faere, auf magische Weise mit der Natur verbunden und kann sich so sehr an ihre Umgebung anpassen, dass sie darin verschwindet. Bis auf ihre Oma hat sie keine Familie mehr und der Padaran, der sich um die Waldkinder kümmert, stiftet diese zum Stehlen an, denn Menschen haben eh zu viel von dem, was sie nicht brauchen. Auf einem Raubzug wird Willa stark verletzt und muss auf dem Rücken eines Wolfes fliehen.

Kurz darauf findet sie einen Menschenjungen, den ihr Clan gefangen genommen hat und beginnt die Grausamkeit ihres Clans in Frage zu stellen.

In dieser Geschichte erlebt man Begegnungen mit Wölfen, Bären, Ottern, Pantern und Menschen aus anderen Augen. Man erlebt Bäume, die durch Zuspruch wachsen und lernt eine magische, friedliche Verbindung mit der Natur kennen.

Abgerundet wird das ganze durch malerisch beschriebene Orte.

Die Zerstörung der Natur ist ein großes Thema, und auch, wie Menschen mit ihrer Umwelt umgehen. Es war interessant, das ganze aus der Sicht eines so naturverbundenen Volkes zu erfahren.

Schön finde ich auch, wie Willa langsam eine Verbindung aufbaut zu  dem trauernden Vater und Ehemann, der ebenso neugierig auf ihre Welt ist wie sie auf seine, sodass sie sich gegenseitig interessante Sachen beibringen können.

 

Fazit: Ein wunderschöner Schreibstil für Waldfreunde, ein Inhalt für Naturliebhaber und Leser, die eine Geschichte wollen, die einfach mehr ist als nur eine Geschichte.