Rezension: Aurora Rising

Titel: Aurora Rising

Autor: Amis Kaufman & Jay Kristoff
Verlag: Oneworld Publications

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

Werbung fürs Lesen. 

Klappentext:

The year is 2380, and the graduating cadets of Aurora Academy are being assigned their first missions. Star pupil Tyler Jones is ready to recruit the squad of his dreams, but his own boneheaded heroism sees him stuck with the dregs nobody else in the Academy would touch... A cocky diplomat with a black belt in sarcasm A sociopath scientist with a fondness for shooting her bunkmates A smart-ass techwiz with the galaxy's biggest chip on his shoulder An alien warrior with anger management issues A tomboy pilot who's totally not into him, in case you were wondering And Ty's squad isn't even his biggest problem - that'd be Aurora Jie-Lin O'Malley, the girl he's just rescued from interdimensional space. Trapped in cryo-sleep for two centuries, Auri is a girl out of time and out of her depth. But she could be the catalyst that starts a war millions of years in the making, and Tyler's squad of losers, discipline-cases and misfits might just be the last hope for the entire galaxy. NOBODY PANIC.

Meine Meinung:

Ich bin ja ein großer Fan von Space-Abenteuern im Jugendbuchbereich, auch wenn mich die Bücher meistens nicht zu 100% überzeugen können.

Aurora Rising hat mich (vor allem wegen dieses genialen Covers! & wegen des goodreads-Beitrags des Autors höchstselbst hihi) total angesprochen - und zum Glück nicht enttäuscht!

Zwar gibt es keinen genetisch veränderten Waschbären, dafür aber eine Menge interessanter Charaktere! 

Alles dreht sich um die sieben Hauptpersonen - den Squad 312. 
Am Anfang (oder auf den ersten 150 Seiten) wird man von den vielen Charakteren und deren Sichten etwas verwirrt. Denn es geschieht so viel in diesem unbekannten Weltraum - und dann auch noch aus diversen Sichten erzählt! Und aufgrund deren nicht immer menschlicher Natur, ist es etwas schwierig, den Überblick zu behalten und alles richtig einzuordnen. Aber man gewöhnt sich dran - und ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, dass es besser wäre, wenn man sich nur auf die Hälfte der Sichten konzentriert hätte. Denn die Charaktere haben eben alle ihre Eigenheiten und jeder Leser wird sie wohl für andere Dinge mehr oder weniger gern haben. Es gibt auf jeden Fall genug Details, die die einzelnen Personen interessant und liebenswert machen!

Doch so schwierig es sich manchmal gestaltet, die Namen den Personen zu ihrem Äußeren und dem Charakter zuzuordnen, so spannend läuft die Geschichte an.

Große Klasse in diesem Buch ist der Humor! Sehr häufig musste ich über die Situations- und Gesprächskomik schmunzeln (Son of a biscuit, snooty mcsnootface). 

Die Ideen in dieser Geschichte  sind im Einzelnen alle nicht besonders neu, aber ganz gut zusammengefügt zu einer unterhaltsamen Geschichte.

Die Protagonisten bleiben leider recht eindimensional konstruiert, aber außerordentliche Tiefe kann man bei so vielen, wechselnden Charakteren eben nicht erwarten. Gestört hat mich das nicht, denn das Zusammenspiel aller Rollen ist sehr stimmig.

Ein Kritikpunkt ist allerdings diese quasi-Instalove zwischen diesen zwei Personen - hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen.

Dafür gefällt mir die Handlung sehr, vor allem zum Ende hin wird es spannender und den Kurs, den die Story einschlägt, finde ich echt klasse!

Fazit: Vielleicht nicht für jeden etwas, aber ich freue mich auf die Fortsetzungen!