Rezension: The Ivy Years

Titel: The Ivy Years - Bevor wir fallen

Autor: Sarina Bowen

Verlag: LYX

Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten

Klappentext:

Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance 


Meine Meinung: 

Die Geschichte von (Adam) Hartley und Corey wird aus der Sicht beider Protagonisten erzählt, der Schwerpunkt liegt aber auf Corey, die neu am College beginnt. Seit einem halben Jahr sitzt sie nun im Rollstuhl und möchte weg von ihrer überfürsorglichen Mutter und rein ins normale Leben.

Am College erwartet sie (die in solchen Bücher obligatorische) nette Mitbewohnerin und ein tolles Zimmer. Sie hat allerdings ein blödes Studienfach namens "Mikroökonomie" gewählt, von dem sie noch nicht mal weiß, was es ist. *Augenroll*Ich brauche wohl nicht zu erklären, wie bescheuert ich es finde, einen Studiengang zu wählen, den man nich nicht mal kennt. Zur Not gibt es Immer noch Google. Aber gut. Am besten, tollsten und schönsten an der Uni findet Corey ja auch schnell ihren Nachbarn Hartley, der ihr gegenüber wohnt. Klasse!

Man geht ja wegen den Kerlen studieren und nicht, um sich die Zukunft in einem Bereich zu sichern, der einen interessiert. *Ironie*

Hartley ist (*hust* leider *hust*) bereits vergeben, an eine oberflächliche, reiche Schönheit. Er steht natürlich nicht auf ihren Charakter, aber mit ihr zusammen zu sein pusht das Ego. (So formuliert er das selbst sogar mal)

Eishockey bildet die Verbindung zwischen Hartley und Corey und so verbringen sie viele freundschaftliche Abende miteinander... bis sie feststellen, dass da mehr draus werden kann. 

Corey lässt zwar alles mit sich machen, gefiel mir aber ansonsten ganz gut. Sie ist selbstbestimmt, stark und nicht unterzukriegen.

Aber Hartley... ich bin nicht begeistert. Aus seiner Sicht erfährt man auch einfach echt wenig. Über ihn habe ich viel Negatives behalten: was er über seine Freundin denkt, dass er sich nicht von seiner Freundin trennt, obwohl er mit Corey *... naja Spoiler und so. *hockey spielt ;) Hartley hat es einfach nicht geschafft, mich anzumachen und ich war zwischendurch echt traurig, dass sich Corey für ihn entschieden hat, der nicht gleich alles stehen und liegen lässt und vor ihr niederkniet, um ihr zu sagen, was für ein großartiger Mensch sie ist. 

Die ganze Liebesgeschichte ist für meinen Geschmack recht flach, es passiert da kaum was und eigentlich habe ich mir zwischendurch gewünscht, dass sie nur Freunde bleiben. 

Ehrlich gesagt hätte ich das Buch einfach weglegen und nie weiterlesen können - für mich ist die Story 0815 mit einigen Kritikpunkten. 

Aber da es ohne Drama auskommt und auch nichts wirklich schlechtes an sich hat, gebe ich 3 Punkte und schaue mir mal die Fortsetzungen an.